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Ob Slice, Walkover oder Jeu de Paume - der Tennissport ist international und hat deshalb auch weltweit gültige Fachbegriffe. Diese und natürlich auch deutsche Begriffe erklären wir Ihnen in einem Tennis-ABC.

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A

Ass.

Ein Aufschlag, der für den Gegner/die Gegnerin nicht erreichbar ist, wird als Ass bezeichnet.

Association of Tennis Professionals (ATP).

Die Association of Tennis Professionals (ATP) ist die Vereinigung der männlichen Tennisprofis und damit das Gegenstück zur Women's Tennis Association (WTA). Mit dem Ziel, das Herrentennis besser zu vermarkten, wurde die ATP im Jahr 1972 gegründet. Heute organisiert die ATP die sogenannte ATP World Tour, die ATP Challenger Tour und die ATP Champions Tour. Die Herrentennis-Turnierserie ATP World Tour umfasst 63 Turniere der Kategorien Masters 1000, 500 und 250, die in 31 Ländern ausgetragen werden. Die besten 8 Einzelspieler und Doppelpaarungen einer Saison nehmen im November an den ATP World Tour Finals teil.

> Mehr unter atpworldtour.com

Aufschlag.

Der Aufschlag leitet den Ballwechsel ein. Aus einer Position hinter der Grundlinie muss der Ball ins schräg gegenüber­liegende gegnerische Aufschlagfeld (zweigeteiltes T-Feld) geschlagen werden. Hierfür gibt es 2 Versuche. Sollten beide misslingen, wird von einem Doppelfehler gesprochen. Der Punkt geht an den Gegner/die Gegnerin.

Aufschlag

B

Bodenbeläge.

Auf offiziellen Tennisplätzen kommen verschiedene Bodenbeläge zum Einsatz. Die Art des Untergrunds wirkt sich stark auf die Spieleigenschaften und das Absprungverhalten des Balles aus. Für Freiplätze wird in Deutschland in der Regel Sand (rote Asche) verwendet. Tennishallen können beispielsweise mit Teppich-, Teppich-Granulat- oder Hartplatz-Belägen ausgestattet sein. In Traglufthallen kann auch im Winter auf Sand trainiert werden.

Ein Hartplatz (auch Hardcourt genannt) wird auf Asphalt, Beton oder anderen harten Untergründen installiert und besteht in der Regel aus verschiedenen Schichten. Mit den Australian Open und den US Open werden 2 der bedeutendsten Tennis­turniere der Welt auf Hardcourt ausgetragen.

Bei Rasenplätzen unterscheidet man zwischen Natur- und Kunstrasen. Naturrasen ist der traditionelle Tennis­untergrund, allerdings sehr pflegeintensiv. Die berühmtesten Rasenplätze der Welt finden sich in Wimbledon.

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Tennis Bodenbelag

Break.

Bei einem verlorenen Aufschlagspiel handelt es sich um ein Break. Gelingt es dem Spieler/der Spielerin direkt im Anschluss an ein verlorenes Aufschlagspiel, dem Gegner/der Gegnerin den Aufschlag abzunehmen, wird von einem Rebreak gesprochen.

C

Center-Court (auch Centre-Court).

Court ist die englische Bezeichnung des Spielfelds bzw. Platzes im Tennis. Beim Center-Court handelt es sich um den Hauptplatz, auf dem bei einem Turnier die wichtigsten Begegnungen ausgetragen werden.

Center Court

Challenger.

Challenger-Turniere bilden den Unterbau der ATP- und WTA-Turniere und sind bezüglich ihrer Wertigkeit (Preisgeld, Weltranglisten­punkte) über den Future-Events der ITF Pro Circuits anzusiedeln. Turniere der ATP Challenger Tour sind mit 43.000 bis 127.000 EUR dotiert und werden über 1 Woche ausgetragen. Auch die Veranstaltungen der WTA Challenger Series (kurz 125k Series) erstrecken sich über 1 Woche, allerdings sind sie jeweils mit 125.000 US-Dollar dotiert.

College Tennis.

An Colleges und Universitäten in den USA messen sich Mannschaften im sogenannten College Tennis. Der Spielbetrieb teilt sich in die 3 Divisionen (Divisionen I, II und III) der National Collegiate Athletic Association (NCAA) und in die National Association of Intercollegiate Athletics (NAIA) auf. 1 College-Tennis-Jahr gliedert sich in die Herbst- und die Frühlingssaison. Den Höhepunkt stellen die nationalen Meisterschaften dar. Die Colleges und Universitäten verfügen über sehr gute Plätze und Trainingsangebote. Tennis-Scholarships (Stipendien), die für Studiengebühren, Unterkunft, Verpflegung und Bücher zu verwenden sind, werden von rund 1.000 Institutionen zur Verfügung gestellt.

Core-Muskulatur.

Mit dem Begriff Core-Muskulatur (Kernmuskulatur) wird die Rumpf- und Tiefenmuskulatur bezeichnet, die sich zwischen Zwerchfell und Hüfte befindet. Antriebskräfte des Rumpfes sind die großflächigen, oberflächlichen Bauch- und Hüftmuskeln. Entlang der Wirbelsäule und im Bereich des Beckenbodens gibt es tiefliegende Strukturen, die im Gegensatz zu den obenliegenden Muskeln nicht willentlich angesteuert werden können. Das Core-Training spricht gezielt die tiefliegende Muskulatur an und trägt zur Verbesserung der Körperstabilität und der Koordination bei.

Core Muskulatur

D

Deutscher Tennis Bund (DTB).

Der DTB ist der Dachverband der 18 deutschen Landesverbände und mit 1,4 Millionen Mitgliedern in rund 9.250 Vereinen der größte Tennis­verband weltweit.

> Mehr unter dtb-tennis.de

Doppel.

Beim Doppel stehen sich 2 Zweier-Teams gegenüber. Die Teams können aus 2 Frauen (Damendoppel), 2 Männern (Herrendoppel) oder je einem Mann und einer Frau (Mixed) gebildet werden.

Doppel

Draw.

Als Draw wird bei internationalen Turnieren das ausgeloste Spielfeld bezeichnet. Die Bezeichnung Main Draw steht für das Hauptfeld. Als Synonyme werden in Deutschland auch Auslosung, Turnierplan oder Raster verwendet.

E

Einschlagen.

Vor dem Beginn eines Turniermatches haben die Spielerinnen/Spieler 5 Minuten Zeit, um sich einzuschlagen und den Schlagrhythmus zu finden. Zunächst werden locker Vor- und Rückhände gespielt, danach gehen beide abwechselnd ans Netz, um Volleys und Schmetter­bälle zu schlagen. Am Ende werden Aufschläge und einige Returns absolviert.

Einstand.

Siehe Zählweise.

Einzel.

Bei einem Einzel treten jeweils 2 Damen bzw. 2 Herren gegeneinander an.

F

Feld.

Das rechteckige Feld (Spielfeld) wird durch das Netz in 2 Hälften geteilt. Die Länge beträgt 23,77 Meter. Im Einzel ist es 8,23 Meter, im Doppel 10,97 Meter breit. Die Grundlinien verlaufen parallel zum Netz, die Seitenlinien rechtwinklig. Das Aufschlagfeld wird durch eine je 6,40 Meter hinter dem Netz verlaufende Aufschlaglinie begrenzt. Vom Netz zur Aufschlaglinie führt mittig die Aufschlagmittellinie. Die Anordnung der Linien ähnelt dem Buchstaben T, sodass das Aufschlagfeld auch als T-Feld bezeichnet wird. Die Linien sind Bestandteil des Feldes.

Tennisfeld

Freilos.

Ein Freilos (englisch bye) wird bei Tennisturnieren ausschließlich in der 1. Runde vergeben und gewährt den kampflosen Einzug in die nächste Runde.

Futures.

Bei Future-Turnieren, kurz Futures genannt, handelt es sich um Einstiegs­turniere in das internationale Profitennis. Die niedrig dotierten Turnierserien gibt es für Damen und Herren. Sie werden von der ITF veranstaltet.

G

"Game, Set and Match".

Wird eine Begegnung von einem Schiedsrichter geleitet, gibt dieser nach verwandeltem Matchball formal die Siegerin/den Sieger bekannt. Bei internationalen Turnieren kommt in der Regel die englische Formulierung "Game, Set and Match" ("Spiel, Satz und Sieg") zur Anwendung.

Game, Set and Match

Gesetzte.

Bei Turnieren, die im K.o.-Modus ausgetragen werden, werden abhängig von der Größe des Draws (Feldes) die in der Rangliste bestplatzierten Spielerinnen/Spieler gesetzt. Häufig erhalten diese in der 1. Runde ein Freilos. Eine Übersicht der Gesetzten eines Turniers wird auch Setzliste genannt. Die Setzliste gewährleistet, dass die beiden Topgesetzten erst im Finale aufeinandertreffen können.

Grand-Slam-Turniere.

Die Grand-Slam-Turniere, auch Majors genannt, werden von der International Tennis Federation (ITF) veranstaltet und sind die prestige­trächtigsten Tennis-Events der Welt. Die Australian Open werden in Melbourne auf Hardcourt, die French Open in Paris (Roland Garros) auf Sand, Wimbledon in London auf Rasen und die US Open in New York auf Hardcourt ausgetragen.

Grand Slam.

Der Gewinn aller 4 Grand-Slam-Turniere im Verlauf eines Kalenderjahres wird als Grand Slam bezeichnet. Dabei werden Erfolge im Einzel und Doppel separat gewertet. Um einen "unechten" Grand Slam handelt es sich, wenn die 4 Majors von einem Spieler/einer Spielerin hintereinander, aber nicht in einem Kalenderjahr gewonnen werden. Von einem Karriere-Grand-Slam wird gesprochen, wenn eine Spielerin/ein Spieler während der sportlichen Laufbahn alle 4 Grand-Slam-Turniere mindestens 1-mal gewinnt.

Golden Slam.

Als inoffizielle Bezeichnung für den Gewinn aller Grand-Slam-Turniere und des Einzelwettbewerbs des olympischen Tennisturniers innerhalb eines Kalenderjahres wird der Begriff Golden Slam verwendet. Bislang gelang nur Steffi Graf im Jahr 1988 diese heraus­ragende Leistung. Einen Karriere-Golden-Slam, also den Gewinn aller Grand Slam-Turniere und des Einzelwettbewerbs des olympischen Tennisturniers, feierten bereits Serena Williams, Andre Agassi und Rafael Nadal.

H

Handshake.

Ein Tennismatch wird traditionell mit dem Handshake (Handschlag) am Netz beendet. Die Geste ist Teil der Tennis-Etikette und soll Ausdruck von Fairness und Respekt sein.

Handshake

Hauptfeld.

Das Hauptfeld umfasst alle Spielerinnen bzw. Spieler, die an einem Tennisturnier teilnehmen dürfen. Über die Aufnahme in das Teilnehmerfeld entscheidet in der Regel die Ranglistenposition. Bei größeren Turnieren sind darüber hinaus Startplätze für Qualifikanten (Sieger eines Vorturniers) und Wild-Card-Inhaber vorgesehen. Die Feldgröße variiert je nach Veranstaltung bzw. Ausschreibung. Weit verbreitet sind 32er- und 64er-Felder. Die Grand-Slam-Turniere umfassen 128er-Felder. Alle Felder werden im K.o.-Modus gespielt.

I

International Tennis Federation (ITF).

Die ITF ist der Tennisweltverband, dem 211 nationale und 6 regionale Tennisverbände angehören. Die Organisation setzt seit ihrer Gründung im Jahr 1913 das Reglement der Sportart fest und bewirbt mit Kampagnen und Aktionen weltweit den Tennissport, einschließlich Beach- und Rollstuhltennis. Unter anderem veranstaltet die ITF die 4 Grand-Slam-Turniere sowie die Mannschafts­wettbewerbe Fed Cup (Damen), Davis Cup (Herren) und Hopman Cup (Mixed).

> Mehr unter itftennis.com

ITF Junior Circuit.

Beim ITF Junior Circuit handelt es sich um eine internationale Turnierserie für Spielerinnen und Spieler der Alters­klasse U18. Sie hat zum Ziel, den Tennisnachwuchs an ein hohes Spielniveau heranzuführen und ihm den Übergang vom Jugend- in den Erwachsenenbereich zu erleichtern. Pro Jahr werden in mehr als 100 Ländern rund 300 ITF-Junior-Turniere ausgetragen. Diese sind - je nach Anzahl der zu vergebenden Jugend-Weltrang­listenpunkte - in verschie­dene Kategorien unterteilt (Grade 1 bis Grade 5).

Die NÜRNBERGER Versicherung ITF Juniors in Offenbach am Main zählen zu den Grade-1-Events und damit zur interna­tionalen Spitzengruppe. Mehr Weltranglistenpunkte gibt es nur bei den Grade-A-Turnieren, zu denen die Junior Grand Slams, das Junior Masters und die Olympischen Jugendspiele gerechnet werden.

ITF Junior Circuit

J

Jeu de Paume.

Die Ursprünge des Tennis liegen im Jeu de Paume (französisch für "Spiel mit der Handfläche"), das im Mittelalter in den Kreuzgängen von Klöstern gespielt wurde. Im 16. und 17. Jahrhundert feierte das Jeu de Paume in den vorwiegend von Adligen und wohlhabenden Bürgern besuchten Ballhäusern in Frankreich und England seine Blütezeit. Um die Handflächen der Spieler zu entlasten, wurden damals die ersten Tennisschläger entwickelt. Diese waren aus Holz gefertigt und glichen im Aussehen den heute im Beach Tennis verwendeten Paddle-Schlägern. In den 1870er-Jahren wurde in England schließlich das moderne Rasentennis (Lawn Tennis) erfunden, das von dort seinen Siegeszug um die Welt begann.

Jeu de Paume

K

Kinesio-Tape.

Klebebänder in teilweise poppigen Farben mit einer Breite von etwa 5 Zentimetern sind speziell an den Armen, Beinen und Schultern von Tennisprofis häufig zu sehen. Die sogenannten Kinesio-Tapes dienen der Prävention und Therapie von Erkrankungen des Muskel-, Sehnen- und Skelettapparats.

Kleinfeld.

Die jüngsten Tennisspieler fangen nach dem Play+Stay-Konzept der ITF auf dem kleinsten Platz an, dem sogenannten Kleinfeld. Die Spielfeldgröße liegt bei 11,0 x 5,5 bis 6,0 Metern, die Netzhöhe bei 80 bis 85 Zentimetern.

Tennis Kleinfeld

L

#LebeDeinTennis.

Das Motto "Lebe Dein Tennis", das vom Onlineportal mybigpoint ausgegeben wurde, passt perfekt zum breit gefächerten Tennis-Engagement der NÜRNBERGER Versicherung. Wir möchten, dass Tennisfans aller Altersstufen wohnortnah ihrer Lieblingssportart nachgehen können. Deshalb fördern wir das u.a. Kindertennis-Projekt Talentinos und die LK-Turnierserie mit über 5.000 Veranstaltungen deutschlandweit. #LebeDeinTennis #MitDerNuernberger ist für uns mehr als ein Slogan, es ist unsere Überzeugung.

Leistungsklasse (LK).

Im Tennis wurde das System der Leistungsklassen (kurz LK) eingeführt, um Spieler nach ihrer Spielstärke einzustufen. Es gibt insgesamt 23 Leistungsklassen, die von LK1 (höchste Einstufung, ausschließlich DTB-Ranglistenspieler) bis LK23 (niedrigste Einstufung) reichen. LK-Punkte können durch Einzelsiege bei Medenspielen und LK-relevanten Turnieren (u. a. Veranstaltungen der NÜRNBERGER LK-Turnierserie) gesammelt werden. Stichtag der Berechnung ist jeweils der 30. September. Die Aufstellung der Mannschaften im Wettspielbetrieb erfolgt auf Basis der Leistungsklassen.

Let.

Berührt der Ball beim Aufschlag die Netzkante, ruft der Schiedsrichter "Let!" und unterbricht das Spiel. Landet der Ball nach der Netz­berührung im Feld, wird der Aufschlag wiederholt. Springt der Ball jedoch von der Netzkante ins Aus, erhält der Spieler/die Spielerin keinen weiteren Aufschlagversuch.

Lucky Loser.

Als Lucky Loser (deutsch "glücklicher Verlierer") wird im Tennis ein Spieler/eine Spielerin bezeichnet, der/die in der Qualifikation unterlegen war, aber aufgrund der kurzfristigen Absage eines Spielers/einer Spielerin dennoch in das Hauptfeld des Turniers aufrückt.

M

Match-Tiebreak.

Anstelle eines entscheidenden 3. Satzes wird im Doppel beim Stand von 1:1 Sätzen der Match-Tiebreak gespielt. Die Begegnung wird von dem Team gewonnen, das im Match-Tiebreak als erstes 10 Punkte bei mindestens 2 Punkten Vorsprung erreicht hat.

Medenspiel.

Die Mannschaftsspiele aller Alters- und Spielklassen auf Vereinsebene werden als Medenspiele bezeichnet. Der Name geht auf Carl August von der Meden zurück, einen ehemaligen Präsidenten des DTB. Austragungs­zeitraum ist zwischen Mai und Juli.

Midcourt.

Im Kindertennis folgt nach dem Kleinfeld der Midcourt. Der Platz misst im Einzel 18,0 x 6,4 Meter, die Netzhöhe beträgt 80 Zentimeter.

Midcourt

N

Netz.

Das Netz ist in der Mitte 0,914 Meter und an den Netzstützen bzw. Außenpfosten 1,07 Meter hoch.

No-Ad.

No-Ad ist die Abkürzung für No-Advantage. Bei Einstand entscheidet in diesem Fall der nächste Punkt über den Spielgewinn. Dabei darf der Rückschläger entscheiden, auf welche Seite aufgeschlagen wird. Das System wird beispielsweise bei WTA- und ATP-Turnieren im Doppel sowie teilweise im Kinder- und Jugendtennis eingesetzt.

NÜRNBERGER Club-Race.

Das NÜRNBERGER Club-Race ist ein mit einem Preisgeld von insgesamt 5.000 EUR dotierter Vereins­wettbewerb, an dem alle Tennisvereine in Deutschland automatisch teilnehmen. In die Wertung fließen die Ergebnisse der 5 eifrigsten LK-Punktesammler eines Vereins ein. Das für die Förderung des Jugendsports ausgelobte Preisgeld teilen sich die Top 3 der nationalen Wertung.

NÜRNBERGER LK-Race.

Punkte für das NÜRNBERGER LK-Race können bei Mannschaftsspielen und den Turnieren der NÜRNBERGER LK-Turnierserie (deutschlandweit 5.000 Veranstaltungen) erzielt werden. Die am Saisonende (30. September) in den einzelnen Leistungsklassen in der nationalen Wertung bestplatzierten Spielerinnen und Spieler erhalten wertvolle Sachpreise.

NÜRNBERGER Versicherungscup.

Das mit 250.000 US-Dollar dotierte WTA-Turnier NÜRNBERGER Versicherungscup wird seit 2013 auf der Tennisanlage des 1. FC Nürnberg ausgetragen. Die familiär geprägte Veranstaltung bietet Weltklasse-Damentennis aus nächster Nähe und wurde bislang von Simona Halep (2013), Eugenie Bouchard (2014), Karin Knapp (2015) und Kiki Bertens (2016 und 2017) gewonnen.

Versicherungscup

O

Overrule.

Korrigiert bzw. überstimmt der Schiedsrichter den Ausruf eines Linienrichters, handelt es sich um ein Overrule. Abhängig davon, ob der Spieler/die Spielerin durch den fehlerhaften Ausruf gestört wurde oder zum Zeitpunkt des Ausrufs keine Chance mehr gehabt hätte, den Ball zu erreichen, wird zwischen Wiederholung des Punktes (umgangssprachlich "2 Neue") oder Punktgewinn für den Gegner/die Gegnerin entschieden.

P

Passierball.

Ein Ball, der seitlich unerreichbar an dem im Angriff befindlichen bzw. am Netz stehenden Gegner vorbei­gespielt wird, heißt Passierball.

Play+Stay.

Hinter der Bezeichnung Play+Stay, einer Initiative der ITF, stehen innovative Trainingsmethoden. Diese ermöglichen es Tenniseinsteigern jeden Alters, in kürzester Zeit attraktive Ballwechsel zu spielen. Der DTB und seine Landes­verbände haben die Empfehlungen für Kinder und Jugendliche im "Talentinos"-Konzept zusammengefasst. Für erwachsene (Wieder-)Einsteiger gibt es das Programm Tennis Xpress.

Play-Stay

Punkt.

Siehe Zählweise.

Q

Qualifikation.

Das Qualifikationsturnier, auch Vorturnier genannt, wird von Spielerinnen/Spielern bestritten, die nicht direkt für das Hauptfeld startberechtigt sind. Auch in der Qualifikation werden die in der Weltrangliste Bestplatzierten gesetzt. Die Qualifikation wird im K.o.-Modus ausgetragen. Da nur einige Runden gespielt werden, erhalten mehrere Spielerinnen/Spieler eine Start­berechtigung für das Hauptfeld. Sie werden als Qualifikanten bezeichnet, dem Hauptfeld zugelost und im Draw mit dem Buchstaben Q gekennzeichnet.

R

Return.

Der Fachbegriff für die erfolgreiche Annahme eines Aufschlags lautet Return. Kommt der Gegner/die Gegnerin noch an den Ball, ohne diesen returnieren (zurückspielen) zu können, wird von einem Service-Winner gesprochen.

Rollstuhltennis.

Rollstuhltennis, also Tennis für Rollstuhlfahrer, geht auf die US-Amerikaner Brad Parks und Jeff Minnenbraker zurück. Das erste Turnier im Rollstuhltennis wurde 1977 in Los Angeles ausgetragen. Rollstuhltennis wird im Wesentlichen nach den Regeln des klassischen Tennis ausgetragen, allerdings darf der Ball 2-mal aufspringen. Unter Federführung der ITF entwickelt sich die Sportart im Breiten- und Leistungssport kontinuierlich weiter.

Rollstuhltennis

Rückschlagspiel.

Tennis ist ein klassisches Rückschlagspiel. Zu den Grundschlägen zählen der Aufschlag sowie die Vor- und Rückhand. Die Vorhand wird auf der Seite der Schlaghand ausgeführt. Bei der Rückhand wird der Ball auf der anderen Seite des Körpers getroffen. Die Rückhand, seltener auch die Vorhand, wird entweder einhändig oder beidhändig (beide Hände am Griff) gespielt. Die einhändige Rückhand gilt als einer der komplexesten Schläge im Tennis. Sowohl Vor- als auch Rückhand werden von einer Ausholbewegung eingeleitet. Beim Treffpunkt sollte sich der Ball idealerweise hüfthoch und seitlich vom Körper befinden.

S

Satz.

Siehe Zählweise.

Schmetterball.

Eine Sonderform der aus der Luft angenommenen Bälle stellt der Schmetterball dar, ein Überkopf­schlag, der normalerweise mit hoher Geschwindigkeit gespielt wird. Ihm geht ein Lob (hoher Ball) der Gegnerin/des Gegners voraus.

Seitenwechsel.

Im Satzverlauf wird nach dem 1. und anschließend nach jedem 2. Spiel die Seite gewechselt. Während sich die Spieler/Spielerinnen nach dem 1. Spiel eines jeden Satzes nicht auf ihre Bank setzen dürfen, ist ihnen dies während der weiteren Seitenwechsel erlaubt. Die Dauer der Pause beträgt 90 Sekunden.

Serve and Volley.

Beim Serve and Volley handelt es sich um eine offensive Spielstrategie, die durch Tennis-Ikonen wie John McEnroe, Stefan Edberg oder Boris Becker geprägt wurde. Einem harten, gut platzierten Aufschlag (Serve) folgt ein direkter Netzangriff. Der vom Gegner häufig ungenau gespielte Return wird vom Aufschläger direkt aus der Luft angenommen (Volley) und im Idealfall als direkter Punkt verwandelt.

Serve Volley

Service.

Eine alternative Bezeichnung für den Aufschlag lautet Service. Das Aufschlagen wird entsprechend auch Servieren genannt.

Slice.

Siehe Unterschnitt.

T

Talentinos.

"Talentinos" lautet der Name des Kindertennis-Projekts des DTB und seiner Landesverbände. Das Trainings­konzept baut auf dem Play+Stay-Ansatz der ITF auf und ist perfekt auf das Alter und die Spielstärke der Kinder abgestimmt. Mithilfe unterschiedlich farbiger, druckreduzierter Bälle und proportional auf die Körpergröße abgestimmter Court- und Schläger­größen erlernen die Kinder eine saubere Technik und spielen schon nach kurzer Zeit tolle Ballwechsel.

"Talentinos" gliedert sich in die 3 Lernstufen Rot, Orange und Grün:

  • Lernstufe Rot: Kleinfeld (Spielfeldgröße 11,0 x 5,5 bis 6,0 Meter), rote Bälle (75 % druckreduziert), Schlägerlänge 43 - 58 Zentimeter
  • Lernstufe Orange: Midcourt (Spielfeldgröße 18,0 x 6,4 Meter), orange Bälle (50 % druckreduziert), Schlägerlänge 58 - 66 Zentimeter
  • Lernstufe Grün: Großfeld (Spielfeldgröße 23,77 x 8,23 Meter), grüne Bälle (25 % druckreduziert), Schlägerlänge 63 - 68 Zentimeter

    > Mehr unter kinder.tennis.de

Talentinos Maskottchen

Tennisschläger.

Ein Schläger besteht aus dem Griff, dem Schaft und dem Kopf. Nach den Regularien der ITF darf ein Tennis­schläger maximal 73,7 Zentimeter lang und 31,7 Zentimeter breit sein. In den Kopf ist die aus Saiten (Naturdarm oder Synthetik) bestehende Schlagfläche eingearbeitet. Diese darf in der Gesamtlänge 39,4 Zentimeter und in der Gesamtbreite 29,2 Zentimeter nicht überschreiten. Je nach Größe des Kopfes können bis zu 12 laufende Meter Saite für das Bespannen notwendig sein.

Tennisschläger

Tiebreak.

Beim Spielstand von 6:6 wird ein Tiebreak gespielt. Jeder Punkt wird einfach gezählt. Ein Tiebreak ist dann gewonnen, wenn ein Spieler/eine Spielerin 7 Punkte bei mindestens 2 Punkten Vorsprung hat. Das Aufschlagrecht wechselt immer dann, wenn die Punktzahl ungerade ist. Nach 6 gespielten Punkten werden die Seiten gewechselt.

Topspin.

Siehe Vorwärtsdrall.

U

Unforced Error.

Ein Fehler, der ohne Zutun des Gegners erfolgt, also nicht explizit herausgespielt wird, geht als unerzwungener Fehler in die Matchstatistik ein.

Unterschnitt.

Ein mit Unterschnitt bzw. Rückwärts­rotation gespielter Ball wird als Slice bezeichnet. Der Ball fliegt flach über das Netz und springt kaum ab. Der Slice wird als Angriffs- oder Defensiv­schlag eingesetzt, kann aber auch dazu dienen, den Rhythmus des Gegners/der Gegnerin zu stören. Auch ein Stoppball wird mit Unterschnitt gespielt: Der Ball trifft kurz hinter dem Netz auf dem Boden auf und bleibt im Idealfall "stehen" (kaum oder rückwärts abspringend).

Unterschnitt

V

Volley.

Bei einem Volley wird der Ball vor Berührung des Bodens ("aus der Luft") geschlagen. Im Deutschen wird daher auch die Bezeichnung Flugball verwendet. Klassisch wird der Schläger beim Volley von oben nach unten geführt. Im Damentennis wird als Variante gerne der Topspin-Volley gespielt. Bei diesem aggressiven Schlag befindet sich die Spielerin in der Vorwärtsbewegung, der Ball wird idealerweise in Schulterhöhe angenommen und mit starkem Vorwärtsdrall gespielt.

Vorteil.

Siehe Zählweise.

Vorwärtsdrall.

Mit Vorwärtsdrall bzw. -rotation (Topspin) gespielte Bälle zeichnen sich durch eine gekrümmte Flugkurve und einen hohen, dynamischen Absprung aus. Die Topspin-Variante wird im Tennis häufig eingesetzt.

Vorwärtsdrall

W

Walkover.

Von einem Walkover (deutsch "Spaziergang", "leichtes Spiel") wird gesprochen, wenn ein Spieler/eine Spielerin dadurch gewinnt, dass sein Gegner/ihre Gegnerin nicht zum Turniermatch antritt und er/sie auf diese Weise kampflos in die nächste Runde einzieht. Im Draw wird dieser Umstand mit der Abkürzung w.o. vermerkt.

Wahl.

Im Tennis wird vor dem Beginn eines Matches gewählt. Dies ist notwendig, um fair zu entscheiden, wer auf welcher Seite des Netzes in welcher Funktion beginnt. Wird die Partie von einem Schiedsrichter geleitet, kommt es zum traditionellen Münzwurf am Netz. Der Münzsieger gibt bekannt, ob er lieber aufschlagen oder returnieren möchte oder auf welcher Seite des Platzes er beginnen möchte. Dem Kontrahenten bleibt die Entscheidung bezüglich der verbliebenen Option. Wählt der Münzsieger beispielsweise Aufschlag, darf sein Gegner die Spielfeldhälfte aussuchen. Entscheidet sich der Münzsieger für eine der beiden Spielfeldhälften, bestimmt der Gegner, ob er als Auf- oder Rückschläger beginnen möchte.

Tennis Wahl

Wild Card (auch Wildcard).

Wild Cards dienen dazu, Spielerinnen/Spielern, die den Qualifikationsregeln nicht entsprechen, eine Teilnahme an Tennisturnieren zu ermöglichen. Für die Erteilung von Wild Cards gibt es verschiedene Gründe. Häufig werden sie jedoch genutzt, um jungen Talenten den Einstieg in das professionelle Turniertennis zu erleichtern.

Winner.

Ein während eines Ballwechsels unerreichbar platzierter Ball wird als Winner bezeichnet.

Women's Tennis Association (WTA).

Die WTA wurde 1973 als Vereinigung der professionellen Tennis­spielerinnen und damit als Gegenstück zur Association of Tennis Professionals (ATP) gegründet. Seither hat sich die WTA zu einem global agierenden Zusammenschluss von Spielerinnen, Turnier­veranstaltern und ITF entwickelt. Der Turnierkalender der WTA-Tour umfasst pro Jahr über 50 Turniere, die in 30 Ländern ausgetragen werden. Am Saisonende werden die WTA Finals, eine Art inoffizielle Weltmeisterschaft, sowie die WTA Elite Trophy (auch "B-WM" genannt) veranstaltet, an denen die besten Einzel- und Doppelspielerinnen des Jahres teilnehmen.

> Mehr unter wtatennis.com

X

XOXO.

Social Media sind bei den Spielerinnen der WTA-Tour sehr beliebt. Nicht selten danken die Tennisstars ihren Fans über Twitter und Co. für ihre Unterstützung und Treue. XOXO steht dabei für "hugs and kisses" ("Umarmungen und Küsse"). Natürlich kommen auch Emojis und Hashtags zum Einsatz.

Tennis Social Media

Y

Yen, Dollar, Euro.

Das internationale Spitzentennis erfreut sich weltweit großer Beliebtheit, was sich auch in stetig steigenden Zuschauerzahlen und Preisgeldern widerspiegelt. Alleine bei den 4 Grand-Slam-Turnieren wurde 2017 ein Rekordpreisgeld in Höhe von rund 150 Mio. EUR ausgeschüttet. Ähnlich hoch ist das Gesamtpreisgeld, das im Jahres­verlauf bei WTA- und ATP-Turnieren ausgelobt wird.

Z

Zählweise.

Die Zählweise im Tennis wird von Außenstehenden häufig als kompliziert wahrgenommen.

Eine Tennisbegegnung (Match) wird im Damentennis auf 2 Gewinnsätze, im Herrentennis u. a. bei Grand-Slam-Turnieren auf 3 Gewinnsätze gespielt. Ein Satz unterteilt sich in einzelne Spiele. Ein Satz ist gewonnen, wenn eine Person 6 Spiele gewonnen und dabei mindestens 2 Spiele Vorsprung hat (z. B. 6:4). Führt einer der Kontrahenten 6:5 und gelingt es ihm, das nächste Spiel zu gewinnen, hat er den Satz mit 7:5 für sich entschieden. Verliert er das Spiel, steht es 6:6 und der Tiebreak entscheidet.

Tennis Zählweise

Innerhalb eines Spieles müssen Punkte erzielt werden. Der erste Punktgewinn wird als 15, der zweite als 30, der dritte als 40 gezählt. Der vierte Punktgewinn entscheidet das Spiel, sofern der Spieler/die Spielerin 2 Punkte Vorsprung hat. Sollten beide Kontrahenten im Spielverlauf 3 Punkte erzielt haben, spricht man nicht von 40:40, sondern von Einstand. Der darauffolgende Punktgewinn wird als Vorteil bezeichnet. Gewinnt derjenige, der den Vorteil erzielt hat, auch den nächsten Punkt, geht das Spiel an ihn. Gelingt ihm kein Punktgewinn, steht es wieder Einstand. Dies wird so lange fortgesetzt, bis einer der Kontrahenten 2 Punkte hintereinander erzielt hat.

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