Der Begriff Kardiomyopathie bezeichnet eine Erkrankung des Herzmuskels. Dabei handelt es sich nicht um ein einzelnes Krankheitsbild, sondern um eine ganze Gruppe von Herzmuskelerkrankungen, die die Struktur und Funktion des Herzens verändern.
Herzmuskelerkrankung: Was passiert dabei?
Bei einer Kardiomyopathie ist das Herz in seiner Fähigkeit beeinträchtigt, effizient Blut durch den Körper zu pumpen. Die Ursachen sind vielfältig: genetische Veranlagung, Infektionen, Autoimmunreaktionen, aber auch langjähriger Bluthochdruck oder Alkoholkonsum kommen infrage.
Typisch für eine Kardiomyopathie:
- Die Herzwände können verdickt, versteift oder ausgedehnt sein.
- Die Pumpfunktion des Herzens kann abnehmen.
- Es kann zu Herzrhythmusstörungen kommen.
- Das Risiko für eine Herzinsuffizienz oder sogar einen plötzlichen Herztod steigt.
Trotz dieser möglichen Gefahren verläuft eine Kardiomyopathie nicht immer dramatisch. Vor allem, wenn sie früh erkannt und individuell behandelt wird.