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Verkehr, Bauarbeiten oder laute Musik: Da ist es ganz normal, dass unser Gehör im Laufe des Lebens nachlässt. Die Folge ist ein Hörgerät. Wir verraten, welche Zuzahlung die gesetzlichen Krankenkassen leisten.

Noch nie gab es so viele Hörgeschädigte wie heute. Schätzungen der WHO zufolge litten im Jahr 2015 weltweit 360 Mio. Menschen an teilweisem Hörverlust - Tendenz steigend.

Neben altersbedingtem Hörverlust haben auch immer mehr junge Menschen Hörprobleme. Insbesondere die Lautstärke bei Konzerten, in Clubs und aus Kopfhörern bedeutet Stress für das Gehör. Irgendwann nimmt die Hörfähigkeit ab und Sie müssen auf eine künstliche Hilfe zurückgreifen: das Hörgerät.

Doch mit der Anschaffung sind hohe Kosten verbunden. Deswegen, und auch aus ästhetischen Gründen, verzichten viele auf ein Hörgerät. Das allerdings kann dazu führen, dass die Hörfähigkeit weiter abnimmt. Ärzte warnen: "Wer zu lange auf eine notwendige Hilfe verzichtet, der entwöhnt sich vom Hören."

Versicherung Hörgeräte
Eine Versicherung für Hörgeräte entlastet Sie finanziell um Hunderte Euro.

Der Griff zum Hörgerät ist bei Problemen mit dem Gehör unumgänglich. Beim Kauf verschlägt es vielen Betroffenen allerdings die Sprache. Gute Hörgeräte sind nämlich teuer und kosten im Schnitt zwischen 500 und 2.500 EUR - pro Ohr!

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) steuert jedoch nur einen Pauschalbetrag bei. Dieser beläuft sich seit 2013 auf 733,59 EUR bei regulärer Schwerhörigkeit sowie auf 784,94 EUR bei an Taubheit grenzender Schwerhörigkeit. Manchmal werden nicht einmal diese Beträge gezahlt, sondern nur ein Teil davon. Hintergrund ist, dass sich die gesetzlichen Krankenkassen mit den Hörgeräteakustik-Verbänden teilweise auf niedrigere Beträge geeinigt haben, die vom Festbetrag abweichen.

In der Regel wird auf das 2. Hörgerät seitens der GKV ein Abschlag von 20 % gewährt. Den Festbetrag von der GKV gibt es zudem nur alle 6 Jahre. Falls Sie vor dieser Frist ein neues Hörgerät benötigen, müssen Sie dafür selbst aufkommen.

Für finanzielle Unterstützung sorgt der Zusatzschutz: Denn eine private Krankenversicherung (PKV) übernimmt deutlich mehr Kosten bei Hörhilfen als die GKV. So zahlt etwa die NÜRNBERGER 100 % der Kosten bis zu 800 EUR je Ohr. Und das alle 36 Monate, anstatt nur alle 6 Jahre wie bei der GKV.

Ein weiterer Vorteil: Die Kostenübernahme für Hörgeräte ist meist in kombinierten Zusatztarifen inbegriffen. Das heißt, dass Sie als Versicherungsnehmer häufig nicht nur Leistungen für Hörgeräte erhalten, sondern auch für andere Hilfsmittel wie etwa Brillen. Bei der NÜRNBERGER sind Hörgeräte im Tarif "Sehen und Hören" abgedeckt, der auch eine Kostenerstattung von Sehhilfen und Augenlaser-OPs beinhaltet, sowie eine Zuzahlung bei Insulinpumpen und Beatmungsgeräten leistet.

Ungefähr 15 Mio. Menschen in Deutschland sind bereits von Schwerhörigkeit betroffen und es werden immer mehr. Leider stellen die meisten Betroffenen viel zu spät fest, welche Kosten mit der Anschaffung eines guten Hörgeräts verbunden sind. Mit einer privaten Vorsorge können Sie Zuzahlungen, die mehrere 1000 EUR betragen können, vermeiden.