Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.   Details ansehen

Ein Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung klingt verlockend, ist aber nicht für jeden möglich. Wir zeigen Ihnen, unter welchen Bedingungen es geht.

Stellen Sie einen Antrag bei Ihrem Wunschanbieter:
Am Anfang steht der Antrag. Informieren Sie sich zuallererst, ob die Voraussetzungen für einen Wechsel in die private Krankenversicherung (PKV) in Ihrem Fall gegeben sind. Hierzu lesen Sie mehr im Abschnitt: "Für wen kommt der Wechsel zur PKV in Frage?".

Die Gesundheitsprüfung:
Die PKV kann Sie in einigen Fällen ablehnen, zum Beispiel wegen schwerer Vorerkrankungen oder besonderer Risikofaktoren. Für einen Antrag benötigen Sie daher ein gesundheitliches Attest, das Sie Ihrem Wunschanbieter vorlegen müssen. Der Hintergrund: Die zukünftige Versicherung will so das finanzielle Risiko einschätzen. Aber keine Angst: Der private Krankenversicherer wird Sie nicht abweisen, nur weil sie schon einmal im Krankenhaus lagen oder sich einer Behandlung unterziehen mussten. Eine Ablehnung aufgrund von Vorerkrankungen spielt nur in wenigen Fällen eine Rolle.

Kündigen Sie die alte Versicherung erst nach dem Gesundheitscheck:
Die Kündigungsfrist in der gesetzlichen Krankenkasse beträgt in der Regel 2 Monate ab Ende des Monats, in dem Sie kündigen. Wenn Sie Ihre gesetzliche Krankenversicherung (GKV) etwa am 12. Mai kündigen, sind Sie noch bis 31. Juli versichert. In einigen Ausnahmefällen geht das auch schneller, etwa wenn versicherungspflichtige Angestellte zum Jahresbeginn versicherungsfrei werden.

Für die Kündigung bei der GKV brauchen Sie die Aufnahmebestätigung der neuen privaten Krankenversicherung. Warten Sie daher ab, wie die PKV Ihre Gesundheitsprüfung bewertet und ob sie Sie als Versicherungsnehmer akzeptiert.

Weiterlesen Schließen

Ihre Vorteile in der privaten Krankenversicherung:

  • Freie Arzt-, Krankenhaus- und Therapiewahl
  • Bei Krankenhausaufenthalt Unterbringung im 1- bzw. 2-Bett-Zimmer
  • Bezahlung aller zugelassenen Medikamente
  • Behandlung im Krankenhaus durch Chefarzt möglich
  • Beitragsrückerstattung
  • Bis zu 100 % Erstattung der Kosten für Zahnbehandlung
  • Auslandsschutz
  • Schnellere Terminvergabe
  • Kürzere Wartezeiten in der Praxis
  • Komfortleistungen bei Krankenhausaufenthalt

Seit 2009 gilt in Deutschland die allgemeine Versicherungspflicht. Das heißt: Jeder, der in Deutschland lebt, muss krankenversichert sein. Die gesetzliche Krankenkasse nimmt jeden versicherungspflichtigen Arbeitnehmer auf. Nicht versicherungspflichtig sind dagegen Beamte, Selbstständige, Freiberufler sowie Angestellte, deren Jahreseinkommen die Versicherungspflichtgrenze von 57.600 EUR überschreitet (Stand: 2017).

Die GKV bietet eine gute Absicherung bei Krankheiten, weist jedoch auch Lücken in der medizinischen Versorgung auf. Ein Wechsel in die PKV ist daher für viele interessant. In der GKV dürfen Sie von Ihrer bisherigen Krankenkasse zu einer neuen Krankenkasse wechseln, wenn Sie bei erstgenannter mindestens 18 Monate versichert waren; für den Wechsel in die PKV gilt diese Frist nicht.

Krankenkassenwechsel PKV Angestellte

Versicherungsfreie Arbeitnehmer und Angestellte.


Wenn Sie Arbeitnehmer sind und Ihr Einkommen die Jahresarbeits­entgeltgrenze übersteigt, gilt für Sie die Versicherungsfreiheit. Das heißt, Sie sind nicht länger an eine gesetzliche Krankenkasse gebunden. Die Einkommensgrenze wird vom Gesetzgeber jedes Jahr neu bemessen und liegt derzeit bei 57.600 EUR (Stand: 2017).


In der GKV würden die monatlichen Beiträge derzeit bei etwa 680 EUR liegen (Beitragssatz in Höhe von 14,6 % + Zusatzbeitrag 1,1 %). Da sich die Beiträge ähneln, ist ein Wechsel in die private Krankenversicherung besonders erstrebenswert. Sie bekommen dann nämlich bei ähnlichen Beiträgen wesentlich mehr Leistungen für Ihre Gesundheit.

Krankenkassenwechsel PKV Selbstständige Freiberufler

Existenzgründer, Selbstständige und Freiberufler.


Auch Existenzgründer, Selbstständige und Freiberufler haben Wahlfreiheit bei der Krankenversicherung - unabhängig vom individuellen Einkommen. Wenn Sie zu einer dieser Gruppen gehören, sind Sie alleiniger Beitragszahler. Ein Wechsel in die private Krankenversicherung kann sich für Sie als Selbstständiger lohnen.

Krankenkassenwechsel PKV Beamte

Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst.


Genau wie Selbstständige müssen Beamte keine finanziellen Voraussetzungen erfüllen, um in die PKV aufgenommen zu werden. Auch für sie besteht Versicherungsfreiheit. Sie können sich also aussuchen, ob sie sich freiwillig bei der GKV versichern oder bei einer privaten Krankenversicherung.

Wenn Sie Beamter sind, lohnt sich ein Wechsel in die PKV ganz besonders. Denn Sie bekommen von Ihrem Dienstherrn einen Zuschuss zu den anfallenden Krankheitskosten. Diese so genannte Beihilfe liegt meist zwischen 50 und 80 %. Auch Ehepartner und Kinder des Versicherungsnehmers sind unter bestimmten Voraussetzungen beihilfeberechtigt. Für Beamtenanwärter und Beamte auf Probe gibt es spezielle Tarife.

PKV - besser privat versichert.

Wenn für Sie die Versicherungsfreiheit gilt, lohnt sich oft ein Wechsel in die PKV. Denn: Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung sind im Gegensatz zur gesetzlichen nicht einkommensabhängig. In der PKV können Sie erstklassige Leistungen abdecken - mit Tarifen, die auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind.