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Mit einer Vorsorgevollmacht räumen Sie einer Person Ihres Vertrauens das Recht ein, stellvertretend für Sie zu handeln und zu entscheiden. Eine Vorsorgevollmacht kann sich auf alle oder aber nur auf bestimmte Lebensbereiche beziehen. Sollten Sie nicht mehr in der Lage sein, Ihren eigenen Willen zu äußern, kann Ihr persönlicher Stellvertreter für Sie beispielsweise finanzielle oder gesundheitliche Angelegenheiten regeln, über den Einzug in ein Pflegeheim entscheiden oder Sie bei Behörden vertreten. Wenn keine Vorsorgevollmacht vorliegt, wird gerichtlich eine Person als Stellvertreter festgelegt. Bitte beachten Sie: Ihr Ehepartner hat im Notfall nicht automatisch eine Vollmacht! Daher sollten Sie rechtzeitig bestimmen, wer Sie im Fall der Fälle vertreten darf.

Mit einer Betreuungsverfügung können Sie einen von Ihnen gewünschten rechtlichen Betreuer vorschlagen, der für Sie wichtige Entscheidungen trifft, wenn Sie dazu nicht in der Lage sind. Im Unterschied zur Vorsorge­vollmacht wird die Einschaltung eines Gerichts nicht vermieden, da ein Richter die Eignung der von Ihnen vorgeschlagenen Person zunächst prüft. Erweist sich die genannte Person als ungeeignet, darf durch das Gericht eine andere Person bestellt werden. Ein weiterer Unterschied zur Vorsorge­vollmacht ist, dass der Betreuer einer gerichtlichen Überwachung unterliegt. Eine Betreuungsverfügung kann auch mit einer Vorsorge­vollmacht kombiniert werden und kommt dann zur Geltung, wenn die Vorsorgevollmacht unwirksam wird.

In einer Patientenverfügung legen Sie fest, welche medizinischen Maßnahmen Sie wünschen und welche Sie ablehnen. Sie formulieren präzise Behandlungs­wünsche für bestimmte Notsituationen, in denen Sie entscheidungs­unfähig sind. Das betrifft z. B. die Einleitung, den Umfang oder die Beendigung lebenserhaltender Maßnahmen sowie die Aufnahme künstlicher Ernährung. Der Arzt hat die Patientenverfügung unmittelbar umzusetzen, wenn die entsprechende Lebens- und Behandlungs­situation eintritt. Eine Patientenverfügung gewährleistet Ihre persönliche Selbstbestimmtheit, wenn Sie Ihren Willen nicht (mehr) äußern können.

Patientenvollmacht

Eine Vorsorgevollmacht regelt im Gegensatz zur Patientenverfügung nicht, welche medizinische Behandlung der Vertretene in einer konkreten Situation wünscht. Diese Entscheidung wird vielmehr an den Stellvertreter abgegeben. Liegt lediglich eine Vorsorge­vollmacht, aber keine Patientenverfügung vor, besteht die Gefahr, dass der Bevollmächtigte mit einer Entscheidung über Leben und Tod überfordert ist. Daher ist es empfehlenswert, sowohl eine Vorsorgevollvollmacht als auch eine Patientenverfügung zu formulieren.

Im Internet gibt es eine Vielzahl von Vorlagen und Textbausteinen, die Ihnen das Erstellen einer Patienten­verfügung erleichtern. Die Patientenverfügung muss schriftlich verfasst und eigenhändig unterschrieben werden. Eine Patientenverfügung sollte außerdem möglichst konkrete Formulierungen beinhalten, die wenig Spielraum für Interpretationen lassen.

Am besten überprüfen Sie Ihre Patientenverfügung regelmäßig, falls Sie Ihre Meinung hinsichtlich eines Behandlungswunsches einmal ändern sollten. Wir empfehlen Ihnen, die Patientenverfügung alle 2 bis 3 Jahre erneut mit Datum zu unterzeichnen. So bleibt ihre Aktualität gewährleistet.

Damit der behandelnde Arzt auch von Ihrer Patientenverfügung erfährt, ist es sinnvoll, eine Kopie Ihren Angehörigen und Ihrem Hausarzt auszuhändigen. Einen Verweis auf den Aufbewahrungsort der Patienten­verfügung sollten Sie immer in Ihrer Brieftasche haben. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass Sie alle Ihre Vollmachten und Verfügungen beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer einreichen. Auf Wunsch erledigt das auch Ihr Notar für Sie.

Wir alle können durch Unfall, Krankheit oder das Alter in eine Situation kommen, in der wir selbst keine Entscheidungen mehr treffen können. Neben einer Patienten­verfügung und einer Vorsorge­vollmacht sollten Sie sich auch Gedanken über eine passende Versicherung machen, die Sie im Fall der Fälle finanziell auffängt.

Mit einer Unfallversicherung sichern Sie sich gegen die Folgen eines Unfalls ab, damit Sie auch danach Ihren Lebensstandard halten und in Ruhe genesen können, ohne sich Sorgen um Ihre Existenz machen zu müssen.

Schwere Erkrankungen wie Krebs, Herzinfarkt und Schlaganfall können jeden auch schon in jungen Jahren treffen und stellen einen erheblichen Einschnitt in Ihren Alltag dar. Wir empfehlen Ihnen deshalb eine Dread-Disease-Versicherung, die Sie im Ernstfall finanziell unterstützt.

Wenn Sie als Versorger ausfallen, entsteht eine finanzielle Lücke, die Sie mit einer Risikolebens­versicherung schließen können. Denken Sie frühzeitig an Ihre Angehörigen, falls Ihnen etwas zustoßen sollte.

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