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Mit den ersten warmen Frühlingstagen zieht es auch die Hobbygärtner wieder nach draußen. Ein Unfall kann die ent­spannte Gartenarbeit schnell vermie­sen. Vor allem wenn die Frage auf­kommt: Wer zahlt ei­gent­lich bei Gar­ten­unfällen?

Diese Gefahren lauern bei der Gar­ten­arbeit.

Wenn der Frühling im Garten aus­bricht, warten nicht nur Schnee­glöck­chen, Kro­­kusse und sprießende Bäume auf Sie, sondern auch jede Menge Ar­beit: Blumen wollen gesät, das Gar­ten­beet umgegra­ben und die Hecke ge­stutzt werden. Bei der Garten­ar­beit lau­ern aber neben Unkraut und Unge­ziefer auch viele ernst­zunehmende Ge­fahren. Denn der Umgang mit Schau­fel, Axt und Gartenschere ist nicht ganz unge­fährlich. Schnitte in den Finger sind da­bei eher noch harm­los. Manche Ge­räte sind aller­dings so scharf, dass sie so­gar Glied­maßen ab­trennen können. Auch ein Sturz von der Leiter oder ein Unfall mit dem Ra­sen­mäher kann schwer­wie­gen­de Fol­gen für Sie haben.

Zu den gesundheitlichen Problemen können dann schnell noch fi­nan­zielle hin­zukommen, denn die gesetzliche Un­fallversicherung greift bei Unfällen in der Freizeit nicht.

Gartenunfälle: Welche Versicherung zahlt?
Vorsicht: Sollte im Garten mal etwas passieren, sind Sie durch die ge­setz­liche Unfallversicherung nicht aus­rei­chend geschützt.

Schon gewusst? Gartenun­fäl­le passieren häu­figer als ge­dacht.

Fast jeder 5. Haushaltsunfall er­eig­net sich im Garten. Schätzun­gen zu­fol­ge passieren somit je­des Jahr etwa 200.000 Unfälle in deut­schen Gärten. Verlet­zun­gen mit scharfen oder spitzen Ge­gen­stän­den ma­chen dabei fast die Hälfte aus, gefolgt von Stür­zen von der Leiter, z. B. bei der Baum­pflege.

Unfälle im Garten: Welche Versiche­rung zahlt?

Auch wenn Sie noch so vorsichtig sind, ein Unfall bei der Gartenarbeit kann trotz­dem passieren. Beson­ders heikel wird es dann, wenn die Verletzungen von Dauer sind. Denn bei Freizeit­un­fäl­len zahlt die ge­setzliche Unfallver­si­che­rung nicht – was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass Sie Ihr Le­ben lang mit finanziel­len Ein­schränkun­gen rechnen müssen. Mit einer priva­ten Unfallversiche­rung können Sie finanziell vorsor­gen und den gewohn­ten Lebens­standard auch im Ernstfall aufrecht er­halten.

Eine private Unfall­versi­cherung zahlt in der Regel bei Invalidität nach einem Unfall eine lebenslange mo­nat­liche Ren­­te. Deren Höhe wird aus der versi­cher­ten Summe und des Grades der dauer­haf­ten Ein­schrän­kung berechnet. Auch Krankenhaus­tage­­geld, Kosten für kos­me­tische Operationen sowie Un­fall­ta­gegeld zählen meist zu den ver­ein­­bar­ten Leistungen.

Für Hobbygärtner besonders interes­sant: Bei manchen Versicherern, wie auch bei der NÜRNBERGER, ist eine Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Ze­cken­biss (eigentlich Zeckenstich) mitver­sichert, die unter Umständen zu langen Krankenhaus­auf­enthalten und dauerhaften Ge­sund­heits­­schäden führen kann.

So können Sie Gartenunfälle vermeiden.

  • Tragen Sie immer geeignete Schuhe, Arbeitshandschuhe und gegebe­nenfalls eine Schutz­brille (z. B. bei Sägear­beiten).
  • Verwenden Sie am besten nur Gartengeräte mit dem GS-Prüfzeichen und testen Sie grundsätzlich vor dem Benut­zen, ob sie voll funktions­fähig und nicht defekt sind.
  • Achten Sie bei Leitern darauf, dass sie einen festen Stand auf ebenem Untergrund haben und idealerweise von einer 2. Per­son festgehalten werden.
  • Schalten Sie elektrische Ge­räte wie Rasenmäher und Ket­ten­säge immer aus, bevor Sie sie z. B. auf ihre Funk­tions­tüch­tig­keit über­prüfen wollen.
  • Achten Sie vor dem Rasen­mäh­en darauf, dass keine Steine oder andere Fremd­körper im Weg liegen und das Stromkabel nicht unter das Schnei­demes­ser gera­ten kann.
  • Sichern Sie Ihren Pool oder Gar­tenteich ausreichend ab, da­mit niemand aus Versehen hinein­fallen kann.
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