Ein Herz und eine Seele
Klingt erstmal romantisch. Fakt ist aber, dass Herzprobleme auch auftreten, wenn die Seele leidet. Da Herz und Psyche sich gegenseitig so stark beeinflussen können, gibt es neben Kardiologen auch Psychokardiologen. Psychische Belastungen wie Stress, Depression oder Angst wirken auf das Herz über eine erhöhte Produktion von Stresshormonen (Cortisol, Adrenalin). Die Ausschüttung dieser Hormone lässt wiederum Blutdruck und Blutzucker ansteigen und erhöht die Herzfrequenz.
Ebenso werden Entzündungen gefördert, die Arterienverkalkung (Arteriosklerose) begünstigen. Studien gehen auch von einem Zusammenhang zwischen arbeitsbedingtem Stress und koronaren Herzerkrankungen aus. Gerade in der heutigen Zeit stehen viele Menschen unter mentalem Druck. Vor allem in der jüngeren Generation ist die psychische Belastung enorm gestiegen. Daher ist es für ein gesundes Herz auch wichtig, die Seele zu stärken und sich gegebenenfalls professionelle Hilfe zu holen.