Diagnose berufsunfähig: Für viele ist das vielleicht schwer vorstellbar. Gerade wenn Sie jünger sind, also noch studieren oder den ersten Job ergattert haben. Doch stellen Sie sich einmal vor, Ihr Rücken tut weh und Sie können nicht mehr am Schreibtisch sitzen. Oder die Depression wird so stark, dass Sie in ein Loch fallen und keinen Antrieb mehr haben - auch nicht für Ihren Job. Oder Sie stürzen die Treppe so unglücklich hinunter, dass danach die Beine nicht mehr richtig wollen. Das alles kann auf die Diagnose "berufsunfähig" hinauslaufen.

Berufsunfähigkeit ist nicht selten

Kommt nur selten vor? Keinesfalls! Denn 1 von 4 Menschen kann aus solchen und anderen Gründen im Lauf seines Berufslebens seinen Job nicht mehr ausüben.

Die staatliche Unterstützung ist nicht gerade üppig. Kommen Sie dann noch finanziell gut über die Runden oder droht Ihnen Einkommensverlust? Wenn das regelmäßige Einkommen ausbleibt, kann die Unterstützung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung sehr wertvoll und existenzsichernd sein. Sollten Sie Ihrem Beruf nicht weiter nachgehen können, schließt die Berufsunfähigkeitsversicherung die finanzielle Lücke des Verdienstausfalls. Lesen Sie hier in diesem Artikel, warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll ist. Gerne können Sie sich jedoch auch über Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung informieren.

Berufsunfähigkeitsversicherung

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Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn macht

Das Problem: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Früher waren es hauptsächlich Handwerker, etwa Dachdecker oder Monteure, die noch vor der Rente den Job für immer an den Nagel hängen mussten. Heute sind auch Menschen mit Bürojobs gefährdet. Denn Gründe für eine Berufsunfähigkeit können auch psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen sein. Zusammen mit Rückenleiden und anderen Erkrankungen des Skeletts verursachen sie rund die Hälfte aller Fälle von Berufsunfähigkeit.

Dazu kommt: Der Staat hat sich aus der Absicherung der Berufsunfähigkeit zurückgezogen. Wenn Sie nach 1960 geboren wurden, erhalten Sie nur noch eine geringe Erwerbsminderungsrente. 2020 lag sie bei durchschnittlich 878 EUR. Relevant ist dabei unter anderem, wie viele Rentenansprüche Sie in Ihrem Berufsleben gesammelt haben. Das bedeutet: Je früher Sie berufsunfähig werden, desto weniger Erwerbsminderungsrente gibt es. Genau diese Einkommensverluste können Sie mit einer privaten Berufsunfähigkeitsrente abmildern.

Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll Arbeitskraft

Für wen ist eine Berufsunfähigkeits­versicherung sinnvoll?

Was ist die Berufsunfähigkeitsversicherung? Es ist eine Absicherung bei Berufsunfähigkeit. Daher sollten grundsätzlich alle, die von ihrer Arbeitskraft leben, über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken. Sinnvoll ist es besonders für Angestellte, aber gerade auch für Selbstständige und Beamte, sich privat zu versichern. Dabei gilt: Je früher Sie die Versicherung abschließen, desto besser. Denn dann sind die Beiträge niedriger und die Gesundheitsprüfung wird meist leichter bestanden. Das bedeutet für Sie: besserer Schutz zu geringeren Kosten. Aus diesem Grund lohnt es sich auch für Studenten und Schüler, eine Berufsunfähigkeits­versicherung abzuschließen.

Berufsunfähigkeitsversicherungen für unterschiedlichste Berufsgruppen

Nur Arbeitnehmer, die vor dem 2. Januar 1961 geboren wurden, genießen im Fall einer Berufsunfähigkeit (BU) noch gesetzlichen Schutz in der Rentenversicherung. Alle anderen können nur dann auf staatliche Leistungen hoffen, wenn sie aufgrund ihrer schweren Erkrankung zu längeren Arbeitseinsätzen überhaupt nicht mehr in der Lage sind. Diese Erwerbsminderungsrente beträgt aber maximal 30 % des letzten Nettoeinkommens. Viele bekommen auch gar nichts, weil sie vom Rentenversicherungsträger auf sämtliche verfügbare Berufe am Arbeitsmarkt verwiesen werden dürfen.

Selbstständige, die nicht in die Rentenkasse einzahlen, sind noch nicht einmal bei genereller Erwerbsunfähigkeit gesetzlich abgesichert. Für sie ist die private Vorsorge daher besonders entscheidend. Zudem wird in so gut wie allen privaten BU-Versicherungen mittlerweile auf die sogenannte abstrakte Verweisung verzichtet. Versicherte müssen im Leistungsfall einer BU also keinen neuen Beruf ergreifen. Wir empfehlen daher eine Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige.

Beamte stellen einen Sonderfall dar. Die Staatsbediensteten werden nämlich nicht im herkömmlichen Sinne berufsunfähig, sondern von ihrem Dienstherrn als dienstunfähig eingestuft. Dies muss sich aber nicht mit der BU-Definition der Versicherer decken. Als Beamter sind Sie unter Umständen schon dann dienstunfähig, wenn Sie infolge einer Erkrankung innerhalb von 6 Monaten mehr als 3 Monate keinen Dienst getan haben und keine Aussicht besteht, dass innerhalb weiterer 6 Monate die Dienstfähigkeit wieder voll hergestellt ist. Daher ist bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Beamte die sogenannte Dienstunfähigkeitsklausel entscheidend.

Studenten, Auszubildende und Berufseinsteiger können ebenfalls von einer BU profitieren. Denn wer bereits in jungen Jahren eine solche Police abschließt, kann bares Geld sparen. Die Kosten für eine Berufsunfähigkeits­versicherung richten sich zu großen Teilen nach dem Alter bei Vertragsabschluss. Und man darf nie vergessen - berufsunfähig können auch junge Leute werden! Daher lohnt sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch für Studenten, Azubis & Co.

Welche Berufsunfähigkeits­versicherung ist sinnvoll?

Der Sinn einer Berufsunfähigkeitsversicherung besteht also darin, Ihre Existenz (und die Ihrer Familie) zu schützen, wenn Ihre Arbeitskraft verloren geht. Daher sollten Sie die BU-Versicherung nicht allein nach dem Preis aussuchen - viel wichtiger ist eine Absicherung, die zu Ihrem Einkommen und Ihrer Lebenssituation passt. Berücksichtigen Sie dabei unbedingt folgende Aspekte:

  • Leistet die Berufsunfähigkeits­versicherung bereits ab 50 % Berufsunfähigkeit?
  • Lassen sich auch Arbeitsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit absichern?
  • Können Sie die Berufsunfähigkeits­versicherung später anpassen (Nachversicherungs­garantien/Dynamik)?
  • Welche monatliche BU-Rente können und wollen Sie absichern?
  • Wie teuer wird die Absicherung bis zum Renteneintrittsalter?
  • Gibt es Einsteiger-Tarife für Berufsanfänger, Studenten und Azubis - und wie entwickeln sich die Beiträge in den Folgejahren?

Bis wann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Es gibt gute Gründe, die für die Berufsunfähigkeitsversicherung sprechen. Nun fragen Sie sich vielleicht, bis zu welchem Alter die Versicherung laufen sollte. Bis Sie 67 Jahre alt sind, weil Sie dann gegebenenfalls in Rente gehen? Oder vielleicht nur bis 65, weil die Beiträge so niedriger sind - und weil Sie denken, die 2 Jahre bekommen Sie schon irgendwie über die Runden? Das Problem an diesem Gedanken ist allerdings: Wenn Sie Ihre BU-Versicherung nur bis zu einem Alter von 65 oder gar 60 Jahren abschließen, endet zwangsläufig auch dann Ihr Anspruch auf eine BU-"Zusatzrente". Damit müssten Sie nun die 2 (bzw. 7!) Jahre bis zur Rente trotzdem überbrücken - ohne arbeiten zu können.

Welche Argumente gibt es gegen eine Berufsunfähigkeits­versicherung?

  • "Eine Berufsunfähigkeits­versicherung ist teuer."

    Die monatlichen Beiträge zu einer BU-Versicherung wirken auf den ersten Blick teuer. Dabei dürfen Sie nicht vergessen, was Sie im Fall der Fälle erhalten. Ohne BU-Versicherung sind Sie in der Regel auf die staatliche Rente angewiesen (falls Sie überhaupt Anspruch darauf haben), und die ist alles andere als hoch.

    Es gibt einen einfachen Trick, um die Kosten für eine BU-Versicherung gering zu halten: Schließen Sie sie so früh wie möglich ab, am besten schon während der Ausbildung oder des Studiums. Die BU-Versicherung kann für Studenten und junge Leute günstiger sein. Außerdem gilt, wenn Sie sich früh versichern: Jüngere sind häufig gesünder - und je gesünder Sie sind, umso billiger ist die BU-Versicherung meist.

  • "Die Gesundheitsfragen sind schwierig zu beantworten."

    Bei Abschluss der BU-Versicherung spielt Ihr aktueller Gesundheitszustand eine wichtige Rolle. Im Antrag des Versicherers müssen Sie eine Reihe von Gesundheitsfragen beantworten. Dabei geben Sie an, ob und welche Krankheiten, Beschwerden, Operationen und Ähnliches Sie in einem bestimmten Zeitraum hatten. Meist beziehen sich die Fragen auf die letzten 5 bis 10 Jahre. Das wirkt auf viele Menschen einschüchternd. Ihr NÜRNBERGER Berater unterstützt Sie gerne beim Beantworten der Fragen.

    Noch einfacher ist es mit dem NÜRNBERGER GKV-Check für gesetzlich Krankenversicherte. Die NÜRNBERGER fordert mit Ihrem Einverständnis und Ihrer Vollmacht bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse Ihre Patientenakte für die letzten 5 Jahre an. Dadurch müssen Sie sich nicht so lange zurückerinnern und nur Gesundheitsfragen zu den letzten 12 Monaten vor Antragstellung beantworten. Das macht es einfacher, den Antrag auszufüllen und die ärztlichen Diagnosen sind bereits bei Antragstellung bekannt. Damit haben Sie mehr Rechtssicherheit, weil Ihr Risiko der vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung deutlich sinkt.

    Im Übrigen stimmt es nicht immer, dass Sie mit einer Vorerkrankung wie Rückenbeschwerden keine BU-Versicherung bekommen. Häufig ist ein Kompromiss beim Versicherer möglich, zum Beispiel ein Risikozuschlag oder eine Ausschlussklausel. Eine Ausschlussklausel für Vorerkrankungen wie Rückenbeschwerden bedeutet, dass Sie keine Rente erhalten, wenn Sie wegen Ihres Rückens berufsunfähig werden. Sie bleiben aber für die Fälle versichert, in denen Sie wegen einer anderen Erkrankung Ihren Beruf nicht mehr ausüben können.

  • "Eine Berufsunfähigkeits­versicherung ist rausgeschmissenes Geld."

    Natürlich kann es passieren, dass Sie die BU-Versicherung gar nicht in Anspruch nehmen müssen, weil Sie gesund bleiben - aber das können Sie vorher nicht wissen. Der Gedanke sollte Sie bei Ihrer Entscheidung, ob Berufsunfähigkeitsversicherung ja oder nein, also nicht beeinflussen. Damit Sie nicht vielleicht umsonst einzahlen, bietet die NÜRNBERGER die Investment BU-Versicherung (IBU) an. Überschüsse, die aus dem Sparanteil Ihrer Beiträge entstehen, werden in Investmentfonds angelegt. Müssen Sie die BU-Rente nicht in Anspruch nehmen, erhalten Sie am Ende der Versicherungslaufzeit Überschüsse ausgezahlt.

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Fazit - Berufsunfähigkeits­versicherung: ja oder nein?

Lassen Sie sich versichern statt verunsichern: Eine Berufsunfähigkeit kann jeden treffen und ist doch ein oft unterschätztes Risiko. Statistisch ist etwa jeder 4. Deutsche vor dem Renteneintritt längere Zeit nicht in der Lage, seinen Beruf auszuüben. Gleichzeitig reichen die staatlichen Leistungen nicht aus - sofern Sie überhaupt Anspruch darauf haben. Die BU-Versicherung sichert Ihr Einkommen ab und bietet Ihnen umfassenden Schutz. Ein früher Einstieg in eine BU-Versicherung - am besten schon während Ausbildung oder Studium - lohnt sich dank niedriger Beiträge. Es ist ein alternativloser Schutz, der Sie im Bedarfsfall vor dem finanziellen Absturz bewahrt. Sichern Sie noch heute Ihre finanzielle Zukunft - und die Ihrer Lieben - nachhaltig ab.

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