Diagnose berufsunfähig: Für viele ist das vielleicht schwer vorstellbar. Gerade wenn Sie jünger sind, also noch studieren oder den ersten Job ergattert haben. Doch stellen Sie sich einmal vor, Ihr Rücken tut weh und Sie können nicht mehr am Schreibtisch sitzen. Oder die Depression wird so stark, dass Sie in ein Loch fallen und zu nichts mehr Lust haben - auch nicht auf die Arbeit. Oder Sie stürzen die Treppe so unglücklich hinunter, dass danach die Beine nicht mehr richtig wollen. Das alles kann auf die Diagnose "berufsunfähig" hinauslaufen.

Berufsunfähigkeit ist nicht selten.

Kommt nur selten vor? Keinesfalls! Denn 1 von 4 Menschen kann aus solchen und anderen Gründen im Laufe seines Berufslebens seinen Job zumindest zeitweise nicht mehr ausüben. Nicht arbeiten zu müssen, klingt ja ganz nett. Doch überlegen Sie: Können Sie auf längere Zeit oder sogar für immer auf Ihr Gehalt verzichten?

Die staatliche Unterstützung ist nicht gerade üppig. Kommen Sie dann noch finanziell gut über die Runden, oder droht Ihnen Existenzverlust? Wenn das regelmäßige Einkommen ausbleibt, kann die Unterstützung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung sehr wertvoll und existenzsichernd sein.

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Warum eine Berufsunfähigkeitsversicherung Sinn macht.

Das Problem: Berufsunfähigkeit kann jeden treffen. Früher waren es hauptsächlich Handwerker, etwa Dachdecker oder Monteure, die noch vor der Rente den Job für immer an den Nagel hängen mussten. Heute sind auch Menschen mit Bürojobs gefährdet. Denn Hauptursache für eine Berufsunfähigkeit sind mittlerweile psychische Erkrankungen wie Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen. Zusammen mit Rückenleiden und anderen Erkrankungen des Skeletts verursachen sie rund die Hälfte aller Fälle von Berufsunfähigkeit.

Dazu kommt: Der Staat hat sich aus der Absicherung der Berufsunfähigkeit zurückgezogen. Wenn Sie nach 1960 geboren wurden, erhalten Sie nur noch eine geringe Erwerbsminderungsrente. 2017 lag sie bei durchschnittlich 772 EUR. Wie viel Sie tatsächlich bekommen, hängt davon ab, wie viele Stunden Sie pro Tag arbeiten können. Und wie viele Rentenansprüche Sie in Ihrem Berufsleben gesammelt haben. Bedeutet: Je früher Sie berufsunfähig werden, desto weniger Rente gibt es. Genau diese Einkommensverluste können Sie mit einer privaten Berufsunfähigkeitsrente abmildern.

Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll Arbeitskraft

Für wen ist eine Berufsunfähigkeits­versicherung sinnvoll?

Grundsätzlich sollten alle, die von ihrer Arbeitskraft leben, über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nachdenken. Sinnvoll ist die Versicherung besonders für Angestellte, aber auch für Selbstständige und Beamte. Dabei gilt: Je früher Sie die Versicherung abschließen, desto besser. Denn dann sind die Beiträge niedriger und die Gesundheitsprüfung fällt meist positiv aus. Das bedeutet für Sie: besserer Schutz zu geringeren Kosten. Aus diesem Grund lohnt es sich auch für Studenten, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen.

Welche Berufsunfähigkeits­versicherung ist sinnvoll?

Der Sinn einer Berufsunfähigkeitsversicherung besteht also darin, Ihre Existenz (und die Ihrer Familie) zu schützen, wenn Ihre Arbeitskraft verloren geht. Daher sollten Sie die BU-Versicherung nicht allein nach dem Preis aussuchen - viel wichtiger ist eine Absicherung, die zu Ihrem Einkommen und Ihrer Lebenssituation passt. Studieren Sie also das "Kleingedruckte" und achten Sie auf folgende Punkte:

  • Greift die Berufsunfähigkeitsversicherung schon bei einer Diagnose von 50 Prozent Berufsfähigkeit?
  • Lassen sich auch Arbeitsunfähigkeit und Pflegebedürftigkeit absichern?
  • Können Sie die Berufsunfähigkeitsversicherung später anpassen (Nachversicherungsgarantie/Dynamik)?
  • Welche monatliche BU-Rente können und wollen Sie absichern?
  • Wie teuer wird die Absicherung bis zum Renteneintrittsalter?
  • Gibt es Einsteiger-Tarife - und wie entwickeln sich die Beiträge in den Folgejahren?

Bis wann ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll?

Es gibt gute Gründe, die für die Berufsunfähigkeitsversicherung sprechen. Nun fragen Sie sich vielleicht, bis zu welchem Alter die Versicherung laufen sollte. Bis Sie 67 Jahre alt sind, weil Sie dann in Rente gehen? Oder vielleicht nur bis 65, weil die Beiträge so niedriger sind - und weil Sie denken, die 2 Jahre bekommen Sie schon irgendwie über die Runden? Das Problem an diesem Gedanken ist allerdings: Wenn Sie Ihre BU-Versicherung nur bis zu einem Alter von 65 oder gar 60 Jahren abschließen, endet zwangsläufig auch dann Ihr Anspruch auf eine Zusatz-Rente. Damit müssen Sie nun die 2 (bzw. 7!) Jahre bis zur Rente trotzdem überbrücken - ohne arbeiten zu können.

Das Beispiel zeigt nur das grundlegende Problem, de facto ist die Rechnung viel komplizierter. Denn hierbei spielen viele Faktoren eine Rolle und vieles ist zum Zeitpunkt eines Abschlusses der Versicherung auch ungewiss: tatsächliches Gehalt, Inflationsentwicklung, mögliche Anhebungen des Renteneintrittsalters durch die Politik, Sparverhalten, familiäre Situation. Wenn Sie aus den falschen Überlegungen heraus sparen, riskieren Sie eine große Lücke im Versicherungsschutz - und das an einem sensiblen Zeitpunkt. Kurz vor Renteneintritt steigt nämlich auch das Risiko, durch Krebs, Rücken- oder Herzerkrankungen berufsunfähig zu werden.

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