Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.   Details ansehen

Vermögenswirksame Leistungen (VWL) können Ihre Mitarbeiter in diverse Sparverträge einzahlen. Oder in eine betriebliche Altersversorgung - mit großen finanziellen Vorteilen auch für Sie. Lesen Sie hier mehr dazu!

VWL sind Teile des Gehalts, die der Arbeitgeber direkt in einen Sparvertrag des Mitarbeiters einzahlt. Bis zu 40 EUR sind als staatlich geförderte Sparzulage monatlich möglich. Der Arbeitnehmer hat die Wahl, die Vermögenswirksamen Leistungen in spezielle Finanzprodukte zu investieren:

  • Wertpapiersparverträge
  • Bausparverträge
  • Kapitalbildende Lebensversicherungen
  • Sonstige Sparverträge

Gesetzlich besteht keine Verpflichtung, dass der Arbeitgeber etwas zuschießt. Es sei denn, der Tarif- oder Arbeitsvertrag sieht dies vor. Gibt es keine schriftliche Regelung dazu, kann ein individuell vereinbarter Teil des Bruttogehalts für die VWL umgewandelt werden.

Steuern und Sozialabgaben - diese Abzüge fallen bei VWL an.


Der Staat fördert VWL mit einer Sparzulage. Die Details hierzu regelt das Fünfte Gesetz zur Förderung der Vermögensbildung für Arbeitnehmer. Grundsätzlich gehören VWL jedoch zum Arbeitsentgelt. Das heißt, dass Angestellte bei den Arbeitgeberbeiträgen Abzüge für Lohnsteuer und Sozialversicherung hinnehmen müssen. Zahlen sie in einen VWL-Fonds oder Bausparvertrag ein, werden zudem Abgeltungsteuern fällig.

Es gibt allerdings eine Möglichkeit, Steuern und Sozialabgaben in der Einzahlungsphase zu vermeiden und deutlich mehr von den VWL zu profitieren: Arbeitnehmer können die Beiträge nämlich auch in Form einer betrieblichen Altersvorsorge (bAV) anlegen. Das hat einige Vorteile, denn die Beiträge zur bAV sind:

  • steuerfrei,
  • sozialversicherungsfrei und
  • abgeltungsteuerfrei.

1. Für die Arbeitgeberbeiträge in die bAV entfallen Steuern und Sozialabgaben.

2. Es wird deutlich mehr Geld in die bAV gesteckt, ohne dass das Nettogehalt sinkt.

Investiert ein Arbeitnehmer (Steuerklasse 1) bei einem Bruttogehalt von 2.500 EUR monatlich 40 EUR in Vermögenswirksame Leistungen, muss er 315,83 EUR Lohnsteuer, 17,37 EUR Solidaritätszuschlag und 527,68 EUR Sozialabgaben bezahlen. Das Nettogehalt beläuft sich monatlich auf 1.639,12 EUR.

Werden die Beiträge statt in die VWL jedoch in die betriebliche Altersvorsorge umgelenkt, ist der Beitrag bei gleichem Nettogehalt deutlich höher. Der Bruttobeitrag in die bAV beträgt dann 74,36 EUR, während die Lohnsteuer auf 297,91 EUR und der Solidaritätszuschlag auf 16,38 EUR sinken. Die Beiträge zur Sozialversicherung betragen monatlich insgesamt 512,23 EUR. Hochgerechnet auf 10 Jahre würde ein Arbeitnehmer entweder 4.800 EUR in VWL investieren oder 8.923,20 EUR in die bAV** - ein deutliches Plus.


**Bei der Rechnung sind zur Vereinfachung keinerlei Änderungen in der Besteuerung und bei den Sozialabgaben berücksichtigt.

Weiterlesen Schließen

bAV für Mitarbeiter.

bAV für Mitarbeiter

  • Bilanzneutral: keine Rückstellungen nötig
  • Weniger Lohnnebenkosten: durch die Entgeltumwandlung
  • Unkompliziert: Die Verwaltung übernehmen fast ausschließlich wir.


Zusätzliche Einnahmen im Alter.


Das Beispiel zeigt, dass Arbeitnehmer bei gleichem Nettolohn deutlich mehr von ihrem Geld haben, wenn sie es in altersvorsorgewirksame statt in vermögenswirksame Leistungen stecken. Die Investition in die bAV sorgt für zusätzliche Einnahmen im Alter. Sie trägt dazu bei, den Lebensstandard zu sichern. Wenn Arbeitnehmer später Geld aus der bAV erhalten, wird es nachgelagert besteuert. Der Steuersatz in der Rentenphase ist im Vergleich zur Arbeitsphase aber in den meisten Fällen geringer.

VWL lassen sich vorausschauend in eine betriebliche Altersvorsorge umlenken. Das hat für Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanzielle Vorteile in der Beschäftigungsphase und kommt den Mitarbeitern in der Rentenphase zugute.

Als Arbeitgeber können Sie sich bei dem Modell "bAV statt VWL" als Partner für die Finanzierung positionieren und gleichzeitig Kosten sparen. Sie können lohnsteuer- und sozialabgabenfrei weitere Beträge in die bAV einzahlen. Außerdem drücken Sie Ihren Mitarbeitern gegenüber Wertschätzung und Anerkennung aus. Das stärkt die Bindung an den Betrieb und verschafft Ihnen einen echten Wettbewerbsvorteil bei der Gewinnung neuer Fachkräfte.

Lesen Sie im Beitrag "Die arbeitgeberfinanzierte Altersversorgung: wie Unternehmen mit der Betriebsrente den "War of Talents" gewinnen", warum Mitarbeiterbindung wichtig ist und welche Vorteile Arbeitgeber und Arbeitnehmer dadurch erhalten.

bAV für Mitarbeiter
  • Bilanzneutral: keine Rückstellungen nötig
  • Weniger Lohnnebenkosten: durch die Entgeltumwandlung
  • Unkompliziert: Die Verwaltung übernehmen fast ausschließlich wir.


zur betrieblichen Altersversorgung für Mitarbeiter