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Eine Berufs­unfähigkeits­­versicherung ist eine der wichtigsten Absicherungen für die eigene Existenz. Damit im Ernstfall die finanzielle Versorgung stimmt, sollten beim Abschluss des Vertrags einige Dinge beachtet werden.

1. Gesundheitsfragen ehrlich beantworten.

Die eigene Berufsunfähigkeit abzusichern, ist wichtig. Genauso entscheidend ist es für Versicherer, Risiken zutreffend einschätzen und passende Versicherungsbeiträge berechnen zu können. Deshalb sollten Sie beim Abschluss einer Berufs­unfähig­keitsversicherung (BU-Versicherung) Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten.

Falsche oder unvollständige Angaben zum aktuellen Gesundheitszustand oder früheren Krankheiten können Sie Ihren Versicherungsschutz kosten. Das bedeutet: Auch wenn Ihnen eine Erkrankung noch so unwichtig erscheint, geben Sie diese im Antrag auf jeden Fall an.

Woran Sie eine gute Berufs­unfähigkeits­versicherung erkennen.

Achten Sie darauf, wie lange die Versicherungsgesellschaft bereits einen Berufsunfähigkeits­schutz anbietet. Je erfahrener der Versicherer in diesem Bereich ist, desto besser wirkt sich das auf die Beratung und Betreuung der Kunden aus. Haben unabhängige Agenturen die Versicherung, bei der sie einen Vertrag abschließen möchten, als gut eingestuft? Dies kann ein weiteres Qualitätskriterium für eine gute BU-Versicherung sein.

2. Höhe der Berufsunfähigkeits­rente festlegen.

Welchen monatlichen Betrag benötigen Sie, um Ihren Lebens­standard zu halten, wenn Sie Ihren Beruf nicht mehr ausüben können? Ob 1.000, 2.000 oder 3.000 EUR - Ihre BU-Rente sollte so hoch sein, dass Sie neben den üblichen Haushaltsausgaben auch etwaige laufende Kredite weiter­hin abbezahlen können. Sinnvoll ist es, einen Inflationsschutz durch eine sogenannte Dynamik in der BU-Versicherung zu wählen.

3. Auf einen flexiblen Tarif achten.

Berufsunfähigkeit gezielt abzusichern, bedeutet auch, flexibel zu bleiben. Nachversicherungsgarantien und Anpassungen an Ihre jeweilige Lebens­situation (etwa durch Höherqualifi­kation im Beruf oder durch Heirat) sind daher besonders wichtig.

Individuell und flexibel: Eine BU-Versicherung, die zu Ihrem Leben passt.

Eine Berufsunfähigkeits­versicherung begleitet Sie Ihr ganzes Leben. Sie sollten sich daher genau informieren, welche Möglichkeiten diese bietet und ob sie Ihren Vorstellungen entspricht. Enthält Ihr Vertrag eine Klausel zur abstrakten Verweisung? Ist Ihr Tarif flexibel und kann den Lebens­umständen angepasst werden? Wie lange soll die Laufzeit sein? Für welche Optionen Sie sich auch entschei­den: Um Ihren Lebensstandard abzusichern, ist eine Berufs­unfähig­keitsversicherung unerlässlich. Informieren Sie sich jetzt.

4. Vertrag auf abstrakte Verweisung prüfen.

Bei einer abstrakten Verweisung muss Ihr Versicherer keine Leistungen erbringen - Ihnen also keine Rente zahlen -, wenn Sie nach Krankheit oder Verletzung in einem anderen Beruf weiterhin tätig sein können. So könnte beispielsweise ein Dachdecker, der seinen Beruf nicht mehr ausüben kann, theoretisch als Pförtner weiterar­beiten. Die abstrakte Verweisung erlaubt es Versicherern dann, die Zahlung der vereinbarten Rente zu unterbrechen oder im Extremfall ganz einzustellen. Das hängt von den Vertragsbedingungen ab, die Sie vereinbart haben. Oft ist diese Klausel in einem Vertrag nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Fragen Sie daher vor Abschluss einer Berufsunfähig­keitsversicherung Ihren Berater, ob Ihr Vertrag eine abstrakte Verweisung beinhaltet.

5. Das richtige Endalter für die BU-Versicherung wählen.

Mit 60 Jahren in Rente zu gehen, ist für einige Menschen ein schönes Lebens­ziel. Doch manchmal läuft im Leben alles anders als geplant. Es empfiehlt sich daher eine Laufzeit für die Berufs­unfähigkeitsversicherung bis zum regulären Renteneintrittsalter - also bis 67 Jahre.

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