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Ab wann ist man eigentlich berufsunfähig und bekommt eine monatliche Berufs­unfähigkeits­rente?

Obwohl keiner vor Berufsunfähigkeit (BU) gefeit ist, wollen viele Leute kein Geld bezahlen, um sich abzusichern. Zu abstrakt scheint die Vorstellung vor allem in jungen Jahren, seinen Beruf nicht mehr ausüben zu können. Vom Gesetzgeber ist eine solche Absicherung nicht vorgeschrieben, wie etwa eine Kfz-Haftpflicht oder eine Krankenversicherung. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) kann am Ende jedoch den entscheidenden Unterschied machen. Aber ab wann zahlt sie eigentlich genau?

Versichern gegen Berufsunfähigkeit

Wer bekommt überhaupt eine Berufs­unfähigkeitsrente?


Eine Berufsunfähigkeitsrente (BU-Rente) soll Ihnen im Fall einer dauerhaften Erkrankung oder nach einem Unfall den Lebensstandard sichern. Weil es hier um viel Geld geht, wägen Versicherer genau ab, wer einen Antrag auf eine BU-Rente bewilligt bekommt. Dafür gibt es eine sehr genaue Risikoprüfung aller Leistungsanträge. Das geschieht im Interesse sämtlicher Versicherungskunden. Denn jede unberechtigt gezahlte Rente hätte für die restlichen Versicherten höhere Beiträge zur Folge. Nur in etwa 2 % der Fälle, in denen eine BU-Rente beantragt wird, kommt es zum Rechtsstreit. Probleme entstehen zum Beispiel, wenn Kunden bei Vertragsabschluss Krankheiten oder Beschwerden nicht angeben bzw. Gesundheitsfragen falsch beantworten.

Achtung: unbedingt darauf achten, dass auf eine abstrakte Verweisbarkeit verzichtet wird!


Es gibt Berufsunfähigkeitsversicherungen mit abstrakter Verweisbarkeit. Das heißt: Wenn Sie statt Ihres gelernten Berufs eine andere vergleichbare und passende Tätigkeit übernehmen und deshalb berufstätig bleiben können, springt die Versicherung nicht ein. Die NÜRNBERGER Berufsunfähigkeitsversicherung verzichtet in der Comfort-Variante auf die abstrakte Verweisbarkeit!

Berufsunfähig ab wann

Ab wann gilt man als berufsunfähig?


Als berufsunfähig gelten Sie, wenn Sie aus gesundheitlichen Gründen Ihren Beruf mindestens 6 Monate nicht ausüben können und während dieser Zeit zu mindestens 50 % gesundheitlich eingeschränkt sind. Die häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit sind psychische Erkrankungen, gefolgt von Beeinträchtigungen des Skelett- und Bewegungsapparates. Auch bösartige Geschwüre wie Krebs, die Folge von Unfällen sowie Herz- und Gefäßerkrankungen können dazu führen, dass der Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann.

Die BU-Rente wird gezahlt, nachdem ein Arzt Ihre Berufsunfähigkeit festgestellt hat. Bis zum offiziell erreichten Rentenalter von derzeit höchstens 67 wird der Einkommensausfall durch diese Zahlung kompensiert. In der BU-Versicherung geht es um sehr viel Geld, wie ein Beispiel zeigt: Eine 39 Jahre alte selbstständige Informatikerin kann wegen eines Autounfalls ihren Beruf nicht mehr ausüben. Sie erhält aus ihrer NÜRNBERGER Berufsunfähigkeitsversicherung eine Rente von monatlich 2.800 EUR. Ihr Versicherungsschutz gilt bis zu ihrem 65. Lebensjahr. Die Auszahlung beträgt bis dahin also insgesamt fast 900.000 EUR. Es handelt sich hier um Beträge, die kaum ein Erwerbstätiger durch sein Erspartes ausgleichen könnte.

Besonders wichtig: Gesundheitsfragen ehrlich beantworten!


Wenn Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen, müssen Sie einige Angaben zu Ihrer Gesundheit machen. Die mehrseitigen Fragebögen zu Ihren Vorerkrankungen, die Ihnen von den Versicherern vorgelegt werden, sind von entscheidender Bedeutung und sollten unbedingt ehrlich beantwortet werden. Dabei müssen Sie allerdings nur die Fragen beantworten, die Ihnen konkret gestellt werden. So dürfen bei der Fragestellung laut Gesetzesbeschluss keine Verallgemeinerungen mehr verwendet werden.

Füllen Sie das Formular erst nach Rücksprache mit Ihrem Hausarzt sowie Ihren Fachärzten aus, denn in Ihren Akten sind möglicherweise Krankheitsbilder vermerkt, von denen Sie nichts wissen oder an die Sie nicht denken. So hatte zum Beispiel eine Frau vor einigen Jahren den Anspruch auf ihre BU-Rente verwirkt, weil sie bei den Angaben vergessen hatte, ihren „Skidaumen“ (Bänderriss im Grundgelenk) als Vorerkrankung anzugeben.

Falsche Angaben können Sie um Ihren Anspruch bringen. Beantworten Sie daher sämtliche Fragen unbedingt wahrheitsgemäß.

Einstufungen von unabhängigen Experten geben eine Orientierungshilfe. Ein Rating, das die Leistungsfähigkeit und Professionalität im Umgang mit dem Risiko BU untersucht, gibt es zum Beispiel von der Agentur Franke und Bornberg. Die NÜRNBERGER Versicherung überzeugte wiederholt mit ihrer bedarfsgerechten Berufsunfähigkeitsversicherung. Hervorgehoben wurde die sehr gute Kundenorientierung in der Leistungsregulierung sowie die hervorragende Stabilität: dafür gab es die Topbewertung FFF - zum 11. Mal in Folge.

Berufsunfähigkeitsversicherung