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Krebs ist ein Sammelbegriff für verschiedene Krankheiten, die alle etwas gemeinsam haben: eine unkontrollierte Zell­vermehrung, bösartige Gewebeneubildungen und eine Ausbreitung im Organismus. Wir informieren Sie in diesem Beitrag, welche Maßnahmen wichtig sind, um Krebs vorzubeugen - oder ihn wenigstens frühzeitig zu erkennen.

Krebs vorbeugen.

Ihre täglichen Gewohnheiten spielen bei der Entstehung von Krebs eine wichtige Rolle und beeinflussen Ihr persönliches Krebsrisiko. Ein gesunder und aktiver Lebensstil kann Krebs vorbeugen und ist nach wie vor der beste Schutz gegen Krebserkran­kungen.

Das können Sie tun:

  • Rauchfrei leben.

    Tabakrauch enthält eine Vielzahl krebserregender Stoffe und ist der Hauptrisikofaktor für Lungenkrebs. Bei Männern sind daher 9 von 10 Lungenkrebserkrankungen auf das aktive Rauchen zurückzuführen. Außerdem steigt das Risiko für zahlreiche andere Krebsarten.

  • Gesund ernähren.

    Eine abwechslungsreiche und fleisch­arme Kost mit wenig tierischen Fetten beugt vielen Krebsarten vor und verhindert zugleich starkes Über­gewicht, das ebenfalls ein Risikofaktor ist. Der Grund: Fettgewebe produziert unter anderem Hormone und Entzündungsstoffe, die bestimmte Tumorarten fördern. Das gilt insbesondere für Nieren-, Darm- und Speise­röhrenkrebs.

    Ein hoher Verzehr von rotem (z. B. Rind, Schwein, Kalb, Lamm) und verarbeitetem Fleisch (z. B. Wurst, Schinken, Geräuchertes) steht im Verdacht, das Darmkrebsrisiko zu erhöhen, und sollte daher vermieden werden. Dasselbe gilt für stark zuckerhaltige Getränke. Obst, Gemüse und ausreichend Ballaststoffe sollten dafür jeden Tag auf Ihrem Speiseplan stehen.

  • Regelmäßige Bewegung.

    Ob Sie im Büro die Treppe statt des Lifts nehmen oder direkt mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren - mit Bewegung beugen Sie verschiedenen Krebsarten effektiv vor! Dies gilt insbesondere für Darmkrebs. 30 Minuten Aktivität sollten es am Tag schon sein. Wichtig dabei: Setzen Sie sich realistische Ziele und gewöhnen Sie Ihren Körper langsam an ein sportliches Leben.

  • Alkohol nur in Maßen.

    Auch wenn er für viele zu einem gelungenen Abend dazugehört - Alkohol ist als starkes Zellgift nicht nur für den Kater am Morgen danach verantwortlich, sondern auch für Leber-, Darm- und Speiseröhrenkrebs. Regelmäßiger und hoher Alkohol­konsum steigert deutlich das Risiko, an diesen Krebsarten zu erkranken. Vermeiden Sie daher lieber den täglichen Alkoholgenuss und greifen Sie öfter mal zu alkoholfreien Varianten von Bier, Wein und Sekt.

  • Ausreichend Sonnenschutz.

    Gerade im Sommer gilt: mit sonnendichter Kleidung und einer (wasserfesten) Sonnencreme mit ausreichendem Lichtschutzfaktor schützen. Denn die im Sonnenlicht enthaltene UV-Strahlung lässt nicht nur Ihre Haut altern, sondern ist auch Hauptauslöser für Hautkrebs. Solarien sind übrigens keine gesündere Alternative zum langen Sonnenbad - hier ist eine Überdosis an UV-Strahlen genauso gefährlich!

Krebsvorsorge für Männer.

Mit etwa 58.000 Neuerkrankungen pro Jahr ist Prostatakrebs in Deutschland die häufigste Krebserkrankung beim Mann. Damit ein bösartiger Tumor in der Prostata rechtzeitig erkannt wird, empfiehlt sich für Männer ab dem 45. Lebensjahr eine jährliche Unter­suchung der Prostata. Der Urologe wird Sie nach eventuellen Beschwerden fragen und tastet die äußeren Genitalien, die Lymphknoten in der Leiste und die Prostata vom Enddarm aus ab. Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

Krebsvorsorge für Frauen.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, jedoch ist die Heilungsrate in den letzten Jahren deutlich gestiegen, u. a. aufgrund der verbesserten Früherkennung. Auch Gebärmutter­halskrebs ist eine Krebsart, die bei Frauen stark verbreitet ist. Durch eine gynäkologische Vorsorgeunter­suchung können Auffälligkeiten rechtzeitig erkannt werden:

Frauen ab 20 Jahren sollten sich 1-mal im Jahr beim Frauenarzt vorstellen, um sich auf Anzeichen von Gebärmutterhalskrebs untersuchen zu lassen. Die Krankenkasse übernimmt die Kosten für ein Anamnese- und Beratungsgespräch, eine Tastuntersuchung und einen Zellabstrich vom Gebärmutterhals.

Ab dem 30. Lebensjahr empfiehlt sich zusätzlich eine Untersuchung der Brust: Der Frauenarzt tastet die Brust ab und gibt Tipps zur Selbstunter­suchung.

Hautkrebsvorsorge.

Die Hautkrebsvorsorge betrifft Männer und Frauen gleichermaßen. Beim Screening zur Früherkennung befragt der Arzt Sie nach Hautver­änderungen und begutachtet die Haut am ganzen Körper. Das Hautkrebs-Screening kann ab 35 Jahren alle 2 Jahre durchgeführt werden und wird von der Krankenkasse bezahlt. Gerade wenn Sie zu Mutter­malen neigen, sollten Sie diese Untersuchung sehr ernst nehmen.

Hautkrebsvorsorge
Die Hautkrebsvorsorge zählt zu den wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen.

Darmkrebsvorsorge.

Derzeit ist Darmkrebs bei Männern das dritthäufigste und bei Frauen sogar das zweithäufigste Tumorleiden in Deutschland. Darmkrebs tritt zunächst oft ohne Symptome auf, weshalb die Vorsorgeuntersuchung hier besonders wichtig ist. Die Heilungschancen für einen früh entdeckten Darmkrebs sind sehr hoch. Ab einem Alter von 50 Jahren sollten Frauen und Männer 1-mal jährlich einen Test auf Blut im Stuhl durchführen lassen, bei dem auch kleinste Blutmengen nachgewiesen werden können. Ab 55 Jahren ist es dann Zeit für eine Darmspiegelung, die nach 10 Jahren wiederholt werden sollte. Die Kosten trägt die Krankenkasse.

Sichern Sie sich ab.

Wenn Sie gesund leben und die empfohlenen Krebsvorsorge­untersuchungen wahrnehmen, tragen Sie wesentlich dazu bei, Ihr Krebsrisiko zu minimieren. Doch leider gibt es kein Patentrezept für ein krebsfreies Leben und Krebserkrankungen können auch schon junge Leute treffen.

Die Diagnose Krebs verändert für Betroffene und Angehörige das ganze Leben. Und die Behandlung ist häufig langwierig, was zu finanziellen Engpässen führen kann. Die Dread-Disease-Versicherung der NÜRNBERGER sichert Sie bei schweren Erkrankungen wie Krebs finanziell ab, damit Sie sich voll und ganz auf Ihre Genesung konzentrieren können.

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