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Immer mehr Menschen ziehen eine Augenlaserbehandlung einer Brille oder Kontaktlinsen vor. Die Gründe liegen auf der Hand: Schließlich korrigiert eine Laser-OP die Fehlsichtigkeit dauerhaft. Eine gängige Methode hierfür ist die LASEK-Behandlung.

LASEK (Laser-epitheliale Keratomileusis) ist eine laserbasierte Behandlung zur Korrektur von Kurz- und Stabsichtigkeit. Sie wird insbesondere angewendet, wenn der Patient eine eher dünne Hornhaut hat. Die Methode ist eine Weiterentwicklung des sogenannten PRK-Verfahrens (Photorefaktive Keratektomie). Allerdings wird dabei die oberste Hornhautschicht nicht einfach weggekratzt, sondern behutsam abgelöst und nach dem Lasern wieder auf die Hornhaut gelegt. Das Auge regeneriert sich nach wenigen Tagen vollständig.

Wichtig: Bei Weitsichtigkeit ist LASEK nicht geeignet, hier empfiehlt sich die LASIK-Methode.

Laserverfahren am Auge
Wird immer beliebter: Eine Augenlaserbehandlung korrigiert die Fehlsichtigkeit schnell und dauerhaft.

Laserbehandlung lohnt sich, vor allem mit einer Zusatzversicherung!


Auf längere Zeit gesehen sind die Kosten für eine Laserbehandlung relativ gering – wenn man bedenkt, dass im besten Fall nie wieder eine Brille benötigt wird. Denn schließlich kostet diese im Schnitt auch ein paar hundert Euro und muss alle paar Jahre erneuert werden. Und besonders lohnt sich eine Laserbehandlung mit der NÜRNBERGER Zusatzversicherung Sehen und Hören. Diese erstattet Ihnen nämlich bis zu 750 EUR pro Auge!

Wie läuft eine Augenlaser-Behandlung mit LASEK ab?

  • 1. Vorbereitung

    Die Hornhaut wird mit Augentropfen betäubt.

  • 2. Präparation der Hornhautoberfläche

    Die oberste Schicht der Hornhaut (Epithel) wird bei der LASEK-Methode nicht mit dem Laser, sondern mechanisch abgelöst.

  • 3. Modellierung der Hornhaut

    Nun kommt der Excimer-Laser zum Einsatz. Im freigelegten Hornhautgewebe wird mit einem Kaltlicht-Laser ein vorab exakt berechneter Anteil abgetragen. Innerhalb weniger Sekunden wird die Fehlsichtigkeit korrigiert und die Hornhautschicht wieder aufgesetzt.

  • 4. Aufsetzen der Verbandlinse

    Eine weiche, luftdurchlässige Kontaktlinse schützt das Auge für die nächsten Tage vor Verunreinigung und Zugluft.

Wer seine Brille dauerhaft loswerden will, dem bleibt meist nur die Laserbehandlung. Doch Augenlasern ist teuer. Die LASEK-Methode gehört mit etwa 1.500 EUR noch zu den günstigsten Augenlaser-Varianten. Der Gedanke, die OP deshalb im Ausland durchführen zu lassen, ist naheliegend, aber nur in den wenigsten Fällen zu empfehlen. Die Kosten für eine Augenlaser-Operation in Tschechien oder der Türkei sind zwar deutlich niedriger als in Deutschland, das gleiche gilt aber oft auch für die vorherrschenden Hygienestandards.

Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) zahlt übrigens nichts dazu, wenn sich der Patient einer Laser-OP aus ästhetischen Gründen unterzieht. Hier kann eine private Zusatzversicherung sinnvoll sein: Denn viele bieten wie die NÜRNBERGER Tarife an, die eine LASIK- beziehungsweise LASEK-Behandlung ganz oder teilweise abdecken.

Häufige Fragen zur LASEK-Lasermethode.

  • Worauf muss ich bei einer Laserbehandlung achten?

    Unabhängig davon, ob Sie eine private Zusatzversicherung haben oder für die Kosten einer Laserbehandlung selbst aufkommen wollen: Achten Sie bei der Wahl auf Zertifikate. Seriöse Augenlaserkliniken in Deutschland werden regelmäßig vom TÜV geprüft.

  • Wer ist für die Laserbehandlung geeignet?


    • Der Patient muss mindestens 18 Jahre alt sein.
    • Personen mit Kurz- oder Stabsichtigkeit und sehr dünner Hornhaut.
    • Keine Veränderung der Sehschärfe seit mindestens 12 Monaten.

  • Was ist der Unterschied zwischen LASEK und LASIK?

    Trotz orthografischer Ähnlichkeit gibt es einen großen Unterschied zwischen den beiden Laserbehandlungsmethoden: So wird bei LASIK im Gegensatz zu LASEK ein dünnes Scheibchen der obersten Hornhaut, der sogenannter Flap, mit Hilfe eines feinen Skalpells abgetrennt und zur Seite geklappt. Der Flap wird dann nach der Laserbehandlung wieder zurückgeklappt, saugt sich an und ist nach wenigen Tagen wieder komplett angewachsen.

    Auch wenn diese Methode aufgrund der schnelleren Heilungsphase meistens angewandt wird, kann die LASEK-Behandlung in einigen Fällen von Vorteil sein: So kommt es aufgrund des fehlenden Schnitts seltener zu Komplikationen und es können auch Augen mit sehr dünner Hornhaut behandelt werden. Das Resultat ist bei beiden Behandlungsarten gleich gut.

  • Welche Vor- bzw. Nachteile hat die LASEK-Methode?

    Vorteile:

    • Schonendes Verfahren zur Behebung von Kurz- und Stabsichtigkeit
    • Auch bei dünner Hornhaut möglich
    • Ohne Flap
    • Schnelle Regenerierung
    • Kurze Operationsdauer
    • Auch bei hoher Dioptrienzahl möglich
    • Schmerzfreier Angriff dank Betäubung
    • Vor allem für Sportler geeignet

    Nachteile:

    • Nicht bei Weitsichtigkeit geeignet
    • Eventuell wird eine Unter- oder Überkorrektur oder ein 2. Lasereingriff notwendig

  • Können beide Augen gleichzeitig behandelt werden oder muss ich zweimal zur LASEK kommen?

    Im Normalfall werden bei der LASEK beide Augen am selben Tag behandelt.

  • Wie lange dauert die Heilungszeit bei der LASEK?

    Wenn Sie sich die Augen mittels LASEK lasern lassen, müssen Sie ein paar Tage mehr für die Heilung einplanen, ehe Sie wieder Sport treiben können. Bis zu zehn Tage braucht das Auge, um sich zu regenerieren.

  • In welchen Fällen werden Teilkosten einer Laser-OP erstattet?

    Eine Faustregel gibt es hier nicht. Sie müssen vorab immer mit Ihrer privaten Krankenversicherung über die Behandlungskosten sprechen. Die NÜRNBERGER bietet mit dem Tarif Sehen und Hören (SuH) bei LASEK oder LASIK 100 % Erstattung bis 750 EUR pro Auge, mit einem erneuten Anspruch nach 60 Monaten.