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Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist in den letzten 10 Jahren um über 30 % gestiegen. Ist man selbst davon betroffen, stellt sich die Frage: Wer kommt für den entstandenen Schaden auf?

Stellen Sie sich vor, Sie kommen nach einem langen Arbeitstag nach Hause und freuen sich auf einen gemütlichen Abend auf Ihrer Couch. Doch die ist plötzlich nicht mehr da. Genauso wenig wie der neue Flachbildfernseher und Ihr Laptop. Zu allem Übel ist Ihre Wohnung auch noch komplett verwüstet. Ganz klar, Sie wurden Opfer eines Einbruchs - einer von knapp 150.000 Einbruchsfällen, die im vergangenen Jahr in Deutschland registriert wurden.

Neben der Verletzung der Privatsphäre und dem Verlust des Sicherheitsgefühls macht natürlich auch der finanzielle Schaden den Betroffenen zu schaffen. Darunter fallen nicht nur die entwendeten Gegenstände, sondern auch die Kosten, die durch Aufräum- und Reparaturarbeiten nach dem Einbruch entstehen. Weil da schnell mehrere Tausend Euro zusammenkommen, lohnt es sich über einen tiefgreifenden Einbruchschutz nachzudenken. Zusätzlich zu gebäudetechnischen Präventionsmaßnahmen empfiehlt sich außerdem eine Hausratversicherung. Sie ersetzt den Wert von gestohlenen Einrichtungsgegenständen, Wertsachen und kommt für Beschädigungen (Folgeschäden) auf.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt stetig
Die Zahl der Wohnungseinbrüche steigt stetig. Eine Hausratversicherung kann hier sinnvollen Schutz bieten.

Bei der Hausratversicherung handelt es sich um eine Sachversicherung. Sie schließt den Großteil der sich in einer Wohnung befindlichen Gegenstände wie Möbel, Elektronik und Wertsachen (Hausrat) ein und greift bei einer Vielzahl von Schadenursachen wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel – aber auch bei Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus.

Der Hausrat wird in der Regel zum Wiederbeschaffungswert versichert. Das ist die Summe, die der Geschädigte für den Ersatz der beschädigten bzw. gestohlenen Gegenstände im neuwertigen Zustand bezahlen müsste. Des Weiteren kommt die Hausratversicherung für Reparaturkosten bei aufgebrochenen Fenstern und Türen sowie für die Beseitigung von Schäden durch Vandalismus auf. Sollte die Wohnung zwischenzeitlich aufgrund von Instandsetzungsreparaturen nicht bewohnbar sein, zahlt die Versicherung auch die Übernachtungskosten im Hotel.

Nicht alle Diebstahlschäden sind automatisch versichert.


Eine einfache Hausratversicherung deckt oft nicht alles ab. Wird ein Schaden durch Vorsatz oder Fahrlässigkeit ( z. B. Schlüssel verloren), herbeigeführt, kann es sein, dass die Versicherung nicht einspringt. Auch Schäden, die durch Trickbetrug oder Kreditkartenmissbrauch entstehen, sind meist nicht mitversichert. Die NÜRNBERGER Hausratversicherung bietet einen umfassenden Schutz und sichert auch viele irreguläre Schadenfälle wie Phishing-Schäden, Diebstahl aus dem Auto oder grobe Fahrlässigkeit mit ab.

Bei Wertsachen gilt eine Entschädigungsgrenze. Das heißt, sie sind nur in einem bestimmten Umfang in den Versicherungsschutz eingeschlossen. Die Entschädigungsgrenze liegt in der Regel bei 20 bis 30 % der Versicherungssumme. Das bedeutet: Wenn in Ihre Wohnung/Ihr Haus eingebrochen und wertvoller Schmuck entwendet wird, bekommen Sie meist nicht den vollen Wert von der Hausratversicherung erstattet. Es kann allerdings wie z. B. bei der NÜRNBERGER eine zusätzliche Wertsachenversicherung abgeschlossen werden, mit der sich Schmuck, Pelze oder Kunstgegenstände umfassend und bedarfsgerecht absichern lassen.

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Die häufigsten Irrtümer zum Thema Einbruch.

  • Offen herumliegendes Geld kann Täter besänftigen.

    Wer absichtlich Geld herumliegen lässt und hofft, die Einbrecher damit zufriedenstellen und zur Umkehr bewegen zu können, irrt. Der Täter wird eher davon ausgehen, dass noch mehr zu holen ist und weitersuchen.

  • Einbrüche passieren hauptsächlich nachts.

    Laut einer Studie des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) geschehen gut 70 % der Einbrüche zwischen 10 und 20 Uhr. Täter schlagen am liebsten zu, wenn die Bewohner außer Haus sind. Nur in 20 % aller Fälle sind die Opfer anwesend.

  • In oberen Stockwerken wird kaum eingebrochen.

    Ganz im Gegenteil: Gerade die oberen Stockwerke eines Mehrfamilienhauses sind für Einbrecher reizvoll, da sie bei ihrem Einbruchsversuch weniger häufig gestört werden.

  • Einbrecher sind schwarzgekleidete Männer mit großen Taschen und Sturmhaube.

    Einbrecher sind darauf bedacht, möglichst unauffällig zu erscheinen und nach getaner Arbeit schnell und unbemerkt zu verschwinden. Gestohlen wird hauptsächlich, was in Jackentaschen passt wie z. B. Bargeld, Schmuck oder Smartphones. Auch Laptops sind beliebt, ein Fernseher dagegen ist viel zu unhandlich. Auch wenn hauptsächlich Männer Einbrüche begehen, werden mittlerweile immer wieder - gerade in organisierten Banden - Frauen auf Diebestour geschickt, da sie grundsätzlich weniger Argwohn erwecken.

  • 110 wählt man erst, wenn ein Einbruch stattgefunden hat.

    Viele trauen sich nicht, die Polizei zu rufen, solange noch kein offensichtlicher Einbruch stattgefunden hat. Doch wer verdächtige Personen wahrnimmt, der soll sofort den Notruf wählen. Hier gilt ganz klar: Lieber einmal zu viel die Polizei rufen als einmal zu wenig. Ein falscher Alarm hat für Anrufer keine Folgen, solange man die Polizei nicht bewusst in die Irre führt.

  • Es wird hauptsächlich bei Reichen eingebrochen.

    Jeder kann Opfer von Einbrechern werden - auch Hartz-IV-Empfänger. Drogenabhängige Diebe z. B. schlagen oft in ihrer unmittelbaren Umgebung zu. Sie suchen Bargeld für den nächsten Schuss oder ein Smartphone, das sich rasch verkaufen lässt. Beides findet sich in fast jeder deutschen Wohnung.

  • Eine Inventarliste schreibt man erst nach einem Einbruch.

    Wer Opfer eines Einbruchs geworden ist, muss für Polizei und Versicherung angeben, was ihm fehlt. Wer da passen muss, bekommt möglicherweise nicht nur weniger Schadenersatz als erhofft - auch die Chancen, die Beute wiederzufinden, sind deutlich geringer. Jeder Haushalt sollte daher eine "Wertgegenstandsliste" führen und unverwechselbare Merkmale notieren, z. B. die Gerätenummer des Laptops.

Nützliche Tipps, die vor Einbruch schützen können.

  • Auch wenn Sie Ihre Wohnung nur für kurze Zeit verlassen: Schließen Sie immer sämtliche Türen und Fenster. Das gleiche gilt auch für Garagentore und -fenster.
  • Lassen Sie keine Aufstiegshilfen wie Leitern, Mülleimer oder Gartenmöbel ungesichert herumstehen.
  • Verstecken Sie Ihren Hausschlüssel niemals draußen.
  • Wechseln Sie umgehend das Schloss, wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren sollten.
  • Lassen Sie Wertgegenstände niemals offen im Haus herumliegen.
  • Sorgen Sie für eine ausreichende Beleuchtung des Außenbereichs, denn Licht wirkt abschreckend auf Einbrecher.
  • Eine Alarm- sowie eine videoüberwachte Gegensprechanlage können zusätzlichen Schutz bieten.
  • Geben Sie niemals Hinweise auf Ihre Abwesenheit, insbesondere nicht in den sozialen Medien.
  • Ihr Hab und Gut wird zum Neupreis versichert
  • Leistung auch bei Schäden durch grobe Fahrlässigkeit
  • Kostenlose SofortHilfe jederzeit erreichbar unter 0800 531 - 6666


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