Zu den methodischen Besonderheiten zählen:
- Auswertung über einen Zeitraum von 3 Jahren, um Schwankungen einzelner Jahre zu glätten
- Einordnung als Teil des umfassenden BU-Kompetenzratings
- Berücksichtigung der Risikoprüfung im Kontext des gesamten Versicherungsbestands
Durch diese Vorgehensweise entsteht eine belastbare Kennzahl, die realistische Aussagen über die Annahmepolitik eines Versicherers ermöglicht
Wie Sie die Ergebnisse richtig einordnen
Eine hohe Annahmequote kann auf größere Chancen auf einen Vertragsabschluss hindeuten. Das kann insbesondere für Personen mit Vorerkrankungen oder einem erhöhten Risiko relevant sein.
Eine niedrigere Annahmequote kann hingegen auf eine strengere Risikoprüfung hinweisen. Dadurch werden Anträge möglicherweise häufiger abgelehnt oder nur mit Einschränkungen angenommen. Zugleich kann eine sorgfältige Risikoselektion dazu beitragen, das Versichertenkollektiv und dessen langfristige Stabilität zu schützen.
Die Annahmequote sollte daher nicht isoliert betrachtet werden. Für eine fundierte Bewertung sind auch die konkreten Annahmebedingungen, mögliche Ausschlüsse oder Risikozuschläge sowie weitere Kennzahlen des Versicherers relevant.
Die Grafik zeigt einen Vergleich der BU-Annahmequote beispielhaft ausgewählter Anbieter einer selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung im Rahmen des Morgen & Morgen-Ratings. Die Betrachtung erfolgt über einen Zeitraum von 3 Jahren, um mögliche Schwankungen auszugleichen. Stand der Datenabfrage: 08.2026; geprüft von Morgen & Morgen GmbH. ID: V26056.