Diensthaftpflicht für Beamte

Warum Sie im Öffentlichen Dienst eine Dienst­haft­pflicht­versicherung brauchen

Wer arbeitet, kann auch Fehler machen. Denken wir z. B. an einen Lehrer, der auf einem Schulausflug nur einen Moment nicht aufpasst. Wenn sich ein Schüler dabei verletzt, kann das sehr teuer werden. Denn Beamte oder Angestellte im Öffentlichen Dienst haften bei Fahrlässigkeit persönlich und müssen in so einem Fall mit hohen bzw. sogar existenzbedrohenden Schadenersatzansprüchen rechnen. Die gute Nachricht: Sie können sich vor solchen Kosten schützen: mit der Diensthaftpflichtversicherung der NÜRNBERGER. Das ist sozusagen die Berufshaftpflicht für den Öffentlichen Dienst.

Wer sollte sich absichern? Beamte und Angestellte in Verwaltung, Justiz und Heilberufen, im schulischen, sozialen und kirchlichen Bereich oder im Forstwesen sowie bei Polizei, Grenzschutz, Bundeswehr und Zoll brauchen eine Diensthaftpflicht bzw. Amtshaftpflicht.

Die Vorteile der Diensthaftpflichtversicherung:

  • Absicherung von Personen-, Sach- und Vermögensschäden
  • Finanzielle Wiedergutmachung berechtigter Ansprüche
  • Abwehr unberechtigter Ansprüche - inklusive Übernahme der Prozesskosten
  • Schlüsselverlust bzw. Verlust von Dienstschlüsseln bis 100.000 EUR
  • Summen- und Konditionsdifferenzdeckung
  • Innovationsgarantie

Auf diese Deckungssummen können Sie zählen

Je Ver­sicherungs­fall
Versicherungssummen
Personen-, Sach- und Vermögensschäden

10 oder 20 Mio. EUR*

*Die Gesamtleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres beträgt das Doppelte dieser Versicherungssumme.

Unser Tipp: Günstig den Ehepartner in die Diensthaftpflicht mitversichern

Wir bieten Ihnen Zusatzschutz nach Maß. Zum Beispiel können Sie bei Bedarf Ihren (Ehe-)Partner in den Vertrag miteinschließen, falls dieser ebenso im Öffentlichen Dienst beschäftigt ist. Das ist günstiger als eine Diensthaftpflicht­versicherung 2-mal abzuschließen.

Ihre Dienst­haftpflicht­versicherung mit Zusatzbausteinen sinnvoll ergänzt

Passt immer: unsere Dienst­haftpflicht­versicherung

Diensthaftpflichtversicherung für Lehrer

Julia (30 Jahre), Lehrerin auf Probe

Julia ist seit Ende ihres Referendariats als Beamtin auf Probe an einem Gymnasium tätig. Sie möchte einen möglichen Verlust ihrer Dienst­schlüssel absichern.

Diensthaftpflichtversicherung, Versicherungs­summe 10 Mio. EUR

20,36 EUR im Jahr

Diensthaftpflichtversicherung für Feuerwehrleute

Robert (42 Jahre), Berufsfeuerwehr

Über 10 Jahre ist Robert bereits bei der Berufsfeuerwehr. Als Einsatzleiter eines Löschzuges ist er verantwortlich für die gesamte Ausrüstung inklusive der Schlüssel seiner Staffel.

Diensthaftpflichtversicherung, Versicherungs­summe 20 Mio. EUR

22,40 EUR im Jahr

Diensthaftpflichtversicherung für Zollbeamte

Mike (56 Jahre), Zollbeamter

Mike ist seit vielen Jahren als Zollbeamter tätig. Seine Ehefrau arbeitet ebenfalls im Öffentlichen Dienst. Gemeinsam haben sie den Partnertarif der Diensthaftpflicht­versicherung abgeschlossen.

Diensthaftpflichtversicherung inkl. des Zusatzbausteins "Schäden am Dienstfahrzeug und Regressansprüche des Dienstherrn", Versicherungssumme 10 Mio. EUR

76,04 EUR im Jahr

Häufige Fragen zur Dienst­haftpflicht­versicherung

  • Warum benötigt man eine Diensthaftpflichtversicherung?

    Sie haften nach §48 Beamtenstatus­gesetz (BeamtStG) bzw. nach §3 (7) des Tarifvertrags der Länder (TV-L) für Schäden in Ausübung Ihres Dienstes. Schadenersatzansprüche können direkt von Geschädigten gestellt werden oder Ihr Dienstherr nimmt Sie in Regress. In diesen Fällen springt die Diensthaft­pflicht ein. Sie wehrt unberechtigte Ansprüche ab (passiver Rechtsschutz) und übernimmt die Kosten bei berechtigten Ansprüchen gegen Sie.

  • Was ist, wenn die Schuldfrage gerichtlich geklärt werden muss. Wer trägt die entstehenden Prozesskosten?

    Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, bei dem die Schuldfrage geklärt werden muss, übernimmt die Diensthaftpflicht­versicherung die daraus entstehenden Kosten.

  • Als Angestellter im Öffentlichen Dienst oder Beamter ist man für die Ausrüstung / Gegenstände, die der Dienstherr stellt, verant­wortlich. Wie sieht es mit der Haftung bei Verlust oder Beschädigung aus?

    In diesem Fall übernimmt die Diensthaftpflichtversicherung die Kosten, die durch den Verlust entstehen, in vereinbarter Höhe. Bei Soldaten, Bundeswehrangehörigen des BGS, der Polizei oder des Zolls sind das bis zu 5.000 EUR.

  • Bei einem Schulausflug hatte ein Schüler einen Unfall. Die Eltern machen die Lehrkraft dafür verantwortlich. Wie hilft in diesem Fall die Diensthaftpflicht­versicherung?

    Die Diensthaftpflichtversicherung klärt die Schuldfrage und leistet bei berechtigten Ansprüchen eine Wiedergutmachung.

  • Welche Berufsgruppen benötigen eine Diensthaftpflicht­versicherung?

    Die private Haftpflichtversicherung übernimmt Schäden, die Sie als Privatperson verursachen. Schäden, die Sie während der Dienstzeit verursachen und für die Sie haftbar gemacht werden können, sind nicht abgedeckt. Daher ist es wichtig, das Haftungsrisiko während der Dienstausübung mit einer Dienst­haftpflicht abzudecken. Alle Arbeitnehmer, die in einem Beamtenverhältnis für den Staat arbeiten oder als Angestellte im Öffentlichen Dienst tätig sind, benötigen diese Absicherung.

  • Was ist der Unterschied zwischen einer Privathaftpflicht­versicherung und einer Diensthaftpflichtversicherung?

    Die Diensthaftpflichtversicherung ist eine spezielle Haftpflichtversicherung für jeden Arbeitnehmer, der einem Dienstherren unterstellt ist und bei einer Dienstpflichtverletzung für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden kann. Sie leistet demnach nur bei Schadenersatz­ansprüchen gegen­über einem Beamten oder Angestellten im Öffentlichen Dienst, die während der Dienstzeit /-ausübung entstehen. Im Gegensatz dazu springt die Privathaftpflichtversicherung bei Schäden ein, die Sie als Privatperson verursachen.

  • Welche Leistungen bietet die Diensthaftpflichtversicherung?

    Die spezielle Haftpflichtversicherung für Beamte und Angestellte im Öffentlichen Dienst umfasst:

    1. Berechtigte Schadenersatzansprüche Dritter gegenüber dem Versicherten
    2. Regressansprüche des Dienstherrn gegenüber dem Versicherten
    3. Berechtigte Ansprüche des Dienst­herrn gegenüber dem Versicherten wegen unmittelbarer Schäden

    Versichert sind Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

  • Was beinhaltet der passive Rechtsschutz?

    Eine Haftpflichtversicherung geht - falls notwendig - gegen unberechtigte Forderungen auch gerichtlich vor. Dabei trägt die Gesellschaft alle gerichtlichen und außergerichtlichen Kosten. Somit besteht ein passiver Rechtsschutz. Dies ist jedoch nicht mit einer Rechtsschutzversicherung zu verwechseln.

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0911 531 - 5

Ortstarif, Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr

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