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Nach bestandener Führerscheinprüfung sind Fahranfänger in der Probezeit und dürfen sich im Straßen­verkehr beweisen. Erfahren Sie hier, wie Ihnen die neue Unabhängigkeit auf den eigenen vier Rädern gelingt!

Nach der Führer­schein­prüfung: 5 Tipps für Fahranfänger.

  • 1. Vorsicht bei Verkehrs­kontrollen: Es gilt die Null-Promille-Grenze

    Auf deutschen Straßen bleiben Autofahrer bei einer Blut­alkohol­konzentration von unter 0,5 Promille unbehelligt, sofern sie noch fahrtüchtig sind. Für Fahranfänger gilt hingegen ein anderes Alkohollimit. Alle Neulinge im Straßen­verkehr befinden sich nach Bestehen der Prüfung für zwei Jahre in der Probezeit. Wer sich während dieser Bewährungsfrist unter Wirkung von Alkohol hinters Steuer setzt, begeht eine Ordnungs­widrigkeit und kann seinen Führerschein schnell wieder verlieren. Daher gilt absoluter Alkohol­verzicht während der ersten zwei Jahre. Diese Regelung trifft übrigens auch auf alle Fahrer unter 21 Jahren zu. Selbst schon nach einem kleinen Bier kann die Polizei mit einem Alkohol­test­gerät bei der Verkehrskontrolle auf das Vergehen aufmerksam werden. Nehmen Sie nach einer Feier daher lieber ein Taxi oder lassen Sie sich abholen. Ihre eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrs­teilnehmer geht stets vor!

  • 2. Üben, Ruhe bewahren und konzentrieren

    Um ein besseres Fahrgefühl fürs Auto und eine gewisse Routine zu entwickeln, helfen nur kontinuierliche Übungs­fahrten. Nehmen Sie sich am Anfang kürzere Strecken vor, die Ihnen vertraut sind. Mit der Zeit steigt die Sicherheit und Sie können längere Strecken und Situationen wie Nachtfahrten besser meistern. Wer noch kein eigenes Auto besitzt, sollte die Eltern fragen und sich ein Auto nach Möglichkeit regelmäßig ausleihen. Wenn Sie nach bestandener Führer­schein­prüfung nicht direkt weiter üben, wird der Einstieg später schwieriger. Lassen Sie das Radio in der Anfangszeit nur auf niedriger Lautstärke laufen und bitten Sie Ihre Mitfahrer darum, Sie nicht abzulenken. Kommt es im Straßenverkehr zu stressigen Situationen und hupen andere Autofahrer hinter Ihnen, lassen Sie sich nicht einschüchtern und bewahren Sie Ruhe.

  • 3. Unfall verursacht: Tipps für Fahranfänger

    Wenn Sie in der zweijährigen Probezeit einen Autounfall verursachen, kann dies ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Unterschieden wird dabei zwischen sogenannten A- und B-Verstößen. Schwerwiegende A-Delikte sind unter anderem Verletzungen der Vorfahrtsregeln, falsches Überholen und ein zu geringer Sicherheits­abstand zum Fahrzeug vor Ihnen bei Geschwindigkeiten von über 80 km/h. Nehmen Sie einem anderen Auto die Vorfahrt und verursachen dadurch einen Unfall, wird die Probezeit auf insgesamt vier Jahre verlängert. Außerdem müssen Sie an einem kosten­pflichtigen Aufbauseminar teilnehmen. Seien Sie im Straßen­verkehr besonders vorsichtig und kommen Sie gut durch die Probezeit!

  • 4. Runter vom Gaspedal: Strafen bei hoher Geschwindigkeit

    Bei bis zu 20 km/h über der erlaubten Höchst­geschwindigkeit erwartet Sie ein Verwarnungsgeld. Sind Sie in der Probezeit mit erhöhter Geschwindigkeit von mehr als 20 km/h über dem Tempo­limit unterwegs, begehen Sie einen A-Verstoß. Ihre Probezeit verlängert sich dann um zwei weitere Jahre und Sie müssen zur Nachschulung antreten. Werden Sie anschließend erneut strafrechtlich auffällig, kann eine medizinisch-psychologische Untersuchung angeordnet werden. Lassen Sie sich danach wieder etwas zuschulden kommen, verlieren Sie den Führerschein für mindestens drei Monate.

  • 5. Pannenhilfe: gut vorbereitet auf die Straße

    Als Autofahrer sollten Sie wissen, wo sich Ihr Verbandskasten befindet und wie sich ein Warn­dreieck aufstellen lässt. Machen Sie sich mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut, sodass Sie im Ernstfall schnell handeln können. Außerdem empfiehlt es sich, probeweise einen Reifen zu wechseln, die Motorhaube zu öffnen und den Behälter für die Scheibenwischanlage zu suchen. Sitzen alle wichtigen Hand­griffe, kann es losgehen zur ersten längeren Fahrt.

Gut zu wissen.


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Ein Experte gibt Rat.

"Das begleitende Fahren ab 17 ist definitiv ein Erfolg! Die Rate der Auffälligkeiten bei Fahr­anfängern, die den Führerschein bereits mit 17 gemacht haben, ist um 20 % gesunken. Wichtig ist hier vor allem, dass die Begleitphase mit den Eltern so früh wie möglich beginnt. So entwickeln Fahranfänger eine Routine und fühlen sich durch die Anwesenheit der Begleitperson dennoch sicher."

"Hier sollte vor allem auf eine stressfreie Atmosphäre geachtet werden: also kein Termindruck, keine großen und stark befahrenen Straßen und kein Berufsverkehr. Am besten fährt man auf einem ruhigen Parkplatz los und dann auch erst einmal nur durch ganz ruhige Straßen. Ganz wichtig: Handy aus! Ablenkungen durch das Smartphone sollten unbedingt vermieden werden. Daran, nicht immer sofort auf jede Nachricht antworten zu können, müssen sich Fahranfänger erst einmal gewöhnen."

"Die Frage ist natürlich: Brauchen Fahranfänger sofort ein eigenes Auto? Das hängt von ganz individuellen Faktoren ab. Heute existiert mit dem CarSharing beispielsweise eine praktische Alternative. Möchten sich Fahranfänger ein eigenes Auto zulegen, sollten hier kleine Hilfs­mittelchen wie ABS und ESP und gerne auch weitere Fahr­zeug­assistenz­systeme verbaut sein. Auch der Not­brems­assistent lohnt sich! Deshalb gilt die Regel, dass sich Fahranfänger in einem alten Wagen wohler fühlen, nur bedingt: Zu alte Autos verfügen nicht immer über diese hilfreichen Assistenzsysteme. Von der Größe her sollte das Auto nicht zu klein sein, um einen Schutz der Insassen und eine ausreichende Knautsch­zone zu gewährleisten. Gute Einsteigermodelle sind hier der Smart oder der VW UP.

Doch ganz gleich ob eigenes Auto, das Auto der Eltern oder Carsharing: Die Fahrpraxis ist entscheidend! Nur so 'verlernen' Fahranfänger das routinierte Autofahren nicht."

"Die Probezeit gilt ab Erteilung des Führerscheins zwei Jahre lang. In dieser Zeit werden bei Auffälligkeiten zusätzlich zu den regulären Kosequenzen wie Bußgeldern auch weitere Maßnahmen angeordnet. Auffälligkeiten, die solche Maßnahmen nach sich ziehen, werden auch A-Verstöße genannt. Klassiker sind hier das Fahren über eine rote Ampel, eine Übertretung der Geschwindigkeit um mehr als 21 km/h oder das Fahren unter Alkohol­einfluss. Begehen Fahranfänger einen A-Verstoß, müssen sie nicht nur das Bußgeld zahlen und die Maßnahmen wie Aufbauseminare absolvieren: Die Probezeit verlängert sich dann auch auf 4 Jahre."

"Mein erster Tipp: Cool bleiben! Unfälle passieren, wichtig ist nur, dass man in diesem Moment richtig handelt und nicht in Panik verfällt. Direkt zu Beginn sollte geklärt werden: Gibt es Verletzte? Wie groß ist der Schaden? Wer ist involviert? Unmittelbar danach muss die Unfallstelle abgesichert werden. Was auch hilft: Fotos machen! Gerne aus mehreren Perspektiven, um so die Unfallstelle zu dokumentieren. In der Regel muss auch die Polizei gerufen werden, wenn der Unfall aufgenommen werden soll. Ganz klassisch ist auch die Situation auf dem Parkplatz: Sie beschädigen einen parkenden Wagen, der Besitzer ist jedoch nicht vor Ort. Nun sollten Sie eine angemessene Zeit warten, eine halbe Stunde ist hier ein guter Richtwert. Suchen Sie einen Zeugen und lassen Sie sich von ihm seine Kontaktdaten geben; er oder sie kann dann später bezeugen, dass Sie tatsächlich gewartet haben. Hinterlassen Sie auch auf jeden Fall am Unfallort Ihre Kontaktdaten."

"Kurz gesagt: Haben Sie Spaß beim Fahren! Und ebenfalls sehr wichtig: Hände weg vom Smartphone!"

Unser Interviewpartner ist Vorsitzender des Fahr­lehrer­verbandes Nordrhein, der Fahrschulen und selbstständige Fahrlehrer als Ansprechpartner unterstützt. Gleichzeitig vertritt er die Interessen seiner Mitglieder gegenüber der obersten Landes­verkehrs­behörde, dem Ministerium für Bauen und Verkehr NRW und den Regierungs­präsidien. Zusätzlich arbeitet er auch selbst als Fahrlehrer.

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Fahranfänger stehen in den ersten zwei Jahren unter besonderer Beobachtung. Mit Vorsicht und der richtigen Einstellung beim Fahren tragen Sie aktiv zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Die passende Versicherung für Ihr erstes eigenes Auto erhalten Sie bei der NÜRNBERGER - lassen Sie sich unverbindlich beraten!

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