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Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs: Die Heilung schwerer Krankheiten braucht Zeit und kostet meist viel Geld. Wir erklären, welche finanzielle Absicherung möglich ist und wann sie sich lohnt.

Wenn es Ihnen wie den meisten Deutschen geht, dann haben Sie vermutlich noch nie von einer Dread Disease Versicherung gehört. Kein Wunder, denn diese Art des Versicherungsschutzes hat ihren Ursprung im englischsprachigen Raum. In den letzten Jahren verbreiten sich diese Policen allerdings auch in Deutschland. In schweren Krankheitsfällen können sie für eine erhebliche finanzielle Entlastung sorgen.

Dread Disease Versicherungen sichern Patienten und Angehörige bei besonders schweren Erkrankungen wie Krebs, Herzinfarkten und Schlaganfällen ab. Für Betroffene stellt eine solche Erkrankung alles auf den Kopf: Sie können womöglich ihren Beruf nicht mehr ausüben, sind an das Bett gefesselt oder auf einen Rollstuhl angewiesen und benötigen Pflege. Finanziell stellt das eine erhebliche Herausforderung dar. Eine Dread Disease Versicherung kann in diesem Fall eine Hilfe sein.

Die Dread Disease Versicherung deckt in der Regel alle als "schwer" eingestuften Krankheiten ab. Dazu zählen bösartige Formen von Krebs, Schlaganfälle, Herzinfarkte, Multiple Sklerose, Leber- oder Lungenerkrankungen, Parkinson, Arthritis und viele mehr.

Welche Krankheiten genau in dem Dread Disease Tarif versichert sind, kann von Versicherer zu Versicherer zwischen 20 und 50 verschiedenen Erkrankungen variieren. Bei den einzelnen Anbietern kann es auch bei den Leistungsauslösern große Unterschiede geben.

Welche Fälle deckt die NÜRNBERGER ab?

Der ErnstfallSchutz, die Dread Disease Versicherung der NÜRNBERGER, umfasst 50 schwere Erkrankungen. Kinder sind außerdem automatisch mitversichert. Es besteht zudem die Möglichkeit, das Paket um 8 weitere Leistungen für Kinder zu erweitern.

Der klassische Schutz, die eigene Arbeitskraft abzusichern, sind die Berufsunfähigkeits- sowie die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Diese sollen den gewohnten Lebensstandard des Versicherten erhalten und ersetzen das fehlende Einkommen bei Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit.

Allerdings kommen in schweren Krankheitsfällen auch Behandlungs-, Pflege- und Therapiekosten hinzu. Um hierfür im Ernstfall notwendige Mittel aufzubringen, lohnt sich eine zusätzliche Dread Disease Police.

Kurz gesagt: Bei der Dread Disease Versicherung sichern Sie sich nicht allgemein gegen Berufsunfähigkeit ab, sondern für bestimmte Krankheitsfälle. Sie bekommen die Leistung nicht als monatliche Rente, sondern durch eine Einmalzahlung ausbezahlt.

Finanzieller Schutz Dread Disease Versicherung
Eine Dread Disease Versicherung schützt finanziell bei schwerer Krankheit.

Worauf Sie bei einer Dread Disease Versicherung achten sollten:

  • Ratings

    Achten Sie darauf, ob das Produkt von unabhängigen Ratingagenturen gut bewertet wurde. Dread Disease Versicherungen sind noch relativ neu auf dem deutschen Markt und nicht jeder Anbieter ist seriös.

  • Krankheitskatalog

    Der entscheidende Punkt bei einer Dread Disease Versicherung ist, welche Krankheiten im Vertrag eingeschlossen sind. Lesen Sie sich zudem die Definitionen der Krankheiten in den Versicherungsbedingungen genau durch. Hintergrund ist, dass verschiedene Versicherer unterschiedlich viele Krankheiten abdecken. Sollten Sie beispielsweise an Multipler Sklerose oder an Alzheimer erkranken und diese Leiden sind nicht in Ihrer Dread Disease Versicherung inbegriffen, wird Ihnen keine Leistung ausgezahlt.

  • Gesundheitsfragen

    Wie auch bei einer privaten Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung müssen Sie einige Fragen zu Ihrer Gesundheit beantworten. So können die Versicherer das Risiko einschätzen, wie wahrscheinlich Sie erkranken werden. Sollten Sie bereits wegen Herzbeschwerden in Behandlung gewesen sein, könnte ein Versicherer den Schutz bei Herzkrankheiten ausschließen.

  • Wartezeit

    Nicht alle Krankheiten sind mit Versicherungsbeginn abgedeckt. Manche Erkrankungen, wie etwa Krebs, sind erst 6 Monate nach Vertragsbeginn versichert.

  • Karenzzeit

    Der Zeitraum zwischen gestellter Diagnose und Ausbezahlung der vereinbarten Leistung variiert von Versicherung zu Versicherung. In der Regel handelt es sich dabei um 14 oder 28 Tage.

  • Beiträge

    Tarife können fondsgebunden (Anteile Ihres Beitrags werden dabei in Fonds angelegt) sein oder nicht. Bei beiden Varianten besteht die Möglichkeit, dass die Beiträge ansteigen. Machen Sie sich klar, wie viel Sie sich leisten können. Wenn Sie die höheren Prämien nicht zahlen können, erlischt im schlimmsten Fall der Versicherungsschutz. Eine Alternative bieten Versicherungen, die einen Festbetrag garantieren (auch garantierter Bruttobeitrag genannt).

  • Kosten

    Die Höhe Ihres Beitrags für eine Dread Disease Versicherung ist abhängig von Alter und Gesundheitszustand sowie der Frage, wie hoch die Zahlung im Krankheitsfall ausfallen soll. Auf jeden Fall sollten Sie vor Abschluss einer Versicherung ein Beratungsgespräch vereinbaren.

Für Versicherungsnehmer, die wegen Vorerkrankungen bei einer privaten BU-Versicherung abgelehnt wurden, stellt eine Dread Disease Police eine mögliche Alternative dar. Sie sollte aber nicht als Ersatz einer BU-Absicherung dienen.

Oft bekommen Personen aufgrund von Vorerkrankungen keinen Berufsunfähigkeitsschutz. Zwar müssen sich Versicherungsnehmer auch für eine Dread Disease Versicherung einer Gesundheitsprüfung unterziehen, werden aber bei Vorerkrankungen häufiger aufgenommen. Allerdings meist mit der Einschränkung, dass die Police dann jene Vorerkrankung ausschließt.

Eine Dread Disease Versicherung lohnt sich außerdem für Menschen, in deren Familien bestimmte Krankheiten gehäuft vorkommen, also eine genetische Veranlagung für bestimmten Erkrankungen vorliegt.

In einigen Fällen zahlen Dread Disease Versicherungen kein Geld aus. Etwa bei psychischen Erkrankungen, in orthopädischen Fällen oder bei Rückenleiden. Diese Fälle zählen nicht zu schweren Krankheiten und werden üblicherweise mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung abgedeckt.

Die Dread Disease Versicherung der NÜRNBERGER ist nicht fondsgebunden.

Manche Versicherer bieten fondsgebundene Produkte an, bei denen sich die Beiträge auch nach Vertragsabschluss noch ändern können und Sie anschließend mehr bezahlen müssen. Der ErnstfallSchutz der NÜRNBERGER ist nicht fondsgebunden und garantiert über die gesamte Laufzeit einen festen Beitrag - es gibt also keine Erhöhungen.

Wenn Sie eine Dread Disease Versicherung abschließen, bekommen Sie das Geld - im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung - in einer Summe ausbezahlt, unabhängig davon, ob Sie Ihren Beruf weiter ausüben können oder nicht.

Eine Dread Disease Police kann daher auch als Ergänzung zu einer BU-Versicherung abgeschlossen werden. Im Leistungsfall kann das Geld aus der Versicherung etwa für die Absicherung der Familie, des eigenen Lebensstandards, für bessere medizinische Versorgung bzw. Spezialtherapien, Umbauten oder das Abbezahlen eines Kredits eingesetzt werden - oder auch, um im Beruf kürzer treten zu können.

Dread Disease Versicherung

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