Durch den Klimawandel wüten auch in Deutschland immer häufiger Unwetter mit Starkregen und Überschwem­mun­gen. Vor den Folgen schützt eine Ele­mentar­versicherung.

Elementarschäden verursachen beson­ders hohe Scha­densummen. Wie aus der Bilanz des Gesamtver­bands der Deut­schen Versicherungs­wirtschaft (GDV) her­vorgeht, führten Naturge­wal­ten im Jahr 2016 zu einer gesamten Schaden­bilanz von knapp 2,5 Mrd. EUR.

Elementar­versicherung greift bei Naturkatastrophen.

Gegen Schäden an Immobilie und Haus­­rat durch im­mer häufiger und heftiger auftretende Naturge­wal­ten wie Über­schwemmungen, Hochwasser, Schnee­druck, Erdrutsch und Erd­sen­kung schützt Sie nur die Ele­men­­tar­ver­siche­rung. Dabei handelt es sich um eine Zusatz­versicherung zur Wohn­ge­bäu­­de­versiche­rung. Sie deckt zudem Natur­kata­strophen wie La­wi­nen, Erd­beben und auch Vulkanausbrüche ab und un­ter­­stützt Sie finanziell bei Auf­räum- und Wiederher­stellungs­arbei­ten.

Übrigens: 3 von 4 aller Schadenfälle, die von der Wohn­­gebäudeversicherung ab­gedeckt werden, sind mittlerweile wet­terbedingt - und das auch in Gebie­ten, die früher kaum von schweren Un­wet­tern be­trof­fen waren. Dennoch wird das Risiko immer noch un­ter­schätzt. Derzeit liegt die Elemen­tar­abdeckung in Deutsch­land bei 40%.

Überschwemmung Starkregen Wohngebäudeversicherung
Starkregen und Über­schwemmungen verur­­sachen hohe Schäden.

Wann hilft der Staat bei Naturkata­strophen?

Als Immobilienbesitzer sollten Sie sich im Falle von Naturkatastrophen nicht auf den Staat verlassen. Denn Bayern zum Beispiel schafft zum 1. Juli 2019 die finan­ziellen Soforthilfen bei Natur­er­eig­nissen komplett ab. Und andere Bun­des­­länder denken bereits über ähnliche Pläne nach.

Bisher zahlt der Staat nur bei nicht ver­sicherbaren Schäden. Das bedeutet: Mit staat­licher Unter­stüt­zung können Sie nur rechnen, wenn Sie aufgrund der Risi­ko­einstufung keine Elementar­ver­sicherung abschließen konnten - z. B. weil Ihr Haus an einem Flussufer steht, das ständig von Überschwem­mun­gen betroffen ist.

Werden Sie selbst aktiv!

Sie besitzen als Versicherungs­neh­­mer eine Schadenminde­rungs­pflicht. Sie müssen also da­für sorgen, dass ein Schaden so gering wie möglich ausfällt. An­dern­falls kann der Versicherer Leistungen kürzen.

Was tun, wenn ein Schaden ent­standen ist?

Ist der Ernstfall eingetreten, sollten Sie die Schäden ausführlich dokumen­tie­ren. Wir haben für Sie eine Liste der wichtig­sten Verhaltensregeln für den Schaden­fall zusam­mengestellt.

Checkliste für den Schadenfall.

  • Sorgen Sie vor.

    Bewahren Sie bei teuren Anschaf­fun­gen oder Handwerkerarbeiten in und am Haus die Rechnungen auf, am bes­ten gesammelt in einem Ak­ten­­ordner. Dies erleichtert später die Doku­men­tation der Schäden.

  • Listen Sie die entstandenen Schäden detailliert auf.

    Dokumentieren Sie die Schäden so­wie Ihre eigenen Bemühungen zur Scha­den­­­minderung ausführlich mit Fotos und Videos. Dazu sind Sie zwar ver­trag­lich nicht verpflichtet. Eine lü­cken­lose Dokumentation hilft aber bei der schnellen Bearbei­tung Ihres Falls. Hier kann es hilfreich sein, vor einem angekündigten Unwetter Han­dy und Fotoapparat aufzuladen, sollte der Strom ausfallen.

  • Bestellen Sie nicht selbst einen Gutachter, um die Schäden zu verifizie­ren.

    Der Versicherer trägt die Kosten nur für Sachverständige, die er selbst be­auftragt hat.

  • Suchen Sie Zeugen.

    Lassen Sie größere Schäden, bei­spiels­wei­se am Dach, von einer 3. Person bezeugen.

  • Werfen Sie keine Gegenstände weg.

    Werfen Sie keine Gegenstände weg, die Sie in der Elementarversicherung geltend machen wollen. Womöglich will die Versicherung den Schaden später noch inspizieren.

  • Informieren Sie unverzüglich den Versicherer.

    Informieren Sie unverzüglich den Versicherer, um Reparaturen und Aufräum­arbeiten mit ihm abzu­stim­men. Beauftragen Sie vorher keine Handwerker. Am besten mel­den Sie den Schaden zunächst telefonisch und dann schriftlich per Einschrei­ben.

Mehr anzeigen

Die Elementarversicherung schützt Ihr Heim.

Der Klimawandel sorgt auch bei uns für immer mehr und immer heftigere Un­wetter. Monsunartiger Starkregen kann binnen kur­zer Zeit ganze Innen­städte unter Wasser setzen und das oft ohne Vor­warnung. Eine Natur­katastro­phe verursacht schnell schwer­wiegen­de finanzielle Schäden an Haus und Haus­rat.

Schützen Sie sich und Ihr Heim zusätz­lich zur Wohngebäude­versiche­rung mit einer Elementarversicherung. Somit sind Sie nicht nur gegen Sturm und Ha­gel, sondern auch gegen die Folgen von Starkregen, Hochwasser und Lawi­nen gewappnet.

Wohngebäudeversicherung

Sicher wohnen.

Die Elementarversicherung bie­tet Ihnen in der Wohnge­­bäude­versi­che­­rung einen wert­vollen zusätz­li­chen Schutz. Im Ernstfall steht Ihnen unsere Scha­den­hot­line zur Seite. Kun­den der NÜRNBERGER kön­nen Schä­den jeder­zeit und kos­ten­frei über die Online-Schaden­­mel­dung oder tele­fo­nisch mel­den.

Zur Wohngebäude­versicherung

Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen:

Rückstau

Zuhause

Rückstau: So können Sie sich schützen.

Mehr erfahren
Hochwasserschutz

Zuhause

Hochwasserschutz: wichtige Maß­nah­men gegen Über­schwem­mung.

Mehr erfahren