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Diese Nebenkosten tragen Mieter.

Einige Kostenarten darf der Hauseigentümer grundsätzlich nicht umlegen. Verwaltungskosten etwa haben in der Abrechnung nichts zu suchen. Auch Aufwendungen für Sanierung und Instandhaltung darf der Vermieter nicht als Nebenkosten abrechnen.

Ausnahme: die echte Modernisierung, die den Wohnwert deutlich verbessert. Jährlich 11 Prozent muss der Mieter davon zahlen. Reparaturen an der Heizungsanlage muss der Vermieter immer selbst übernehmen. Das jährliche Warten der Heizung fällt jedoch unter die Betriebskosten – und kann den Mietern daher als Nebenkosten belastet werden. Manchmal werden Kosten doppelt veranschlagt. Wenn etwa der Hausmeister auch den Garten pflegt und die Treppe putzt, darf dies kein zusätzlicher Kostenpunkt sein.

Mietnebenkosten

Wer an der Abrechnung des Vermieters zweifelt, hat das Recht, die erforderlichen Unterlagen einzusehen. Weigert sich der Vermieter, darf man die Nachzahlung so lange zurückhalten, bis man Einsicht erhält. Oft gibt es auch Fehler beim Aufteilen der Nebenkosten auf die einzelnen Mieter. Hier ist zu beachten: Die Verteilung muss sich nach der Wohnungsgröße richten. Ausnahme: Heizung und Warmwasser müssen zu mindestens 50 Prozent nach dem Verbrauch berechnet werden.

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